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Im Bickenbacher ☀️ Sonnenland

Nach meinem gestrigen Auftritt in einem Kindergarten für ein Sommerfest war heute schon wieder ein Sommerfest in einem Kindergarten angesetzt.

Diesmal in Bickenbach, 20 Minuten Fahrtzeit, also nicht so weit für mich und ohne die Gefahr, dass ich zu spät kommen würde, weil es näher und bekannteres Terrain für mich war.

Entsprechend war ich heute auch überpünktlich da, sehr zur Verwunderung der Erzieherinnen.

Ich will mir ja nicht nachsagen lassen, ich wäre nicht lernfähig…😉.


Es war ein ähnlich großes Fest wie gestern, auf dem gesamten Gelände wuselte und gluckste es vor Kindern.

Für das Sommerfest wurde sogar extra die Straße vor dem Kindergarten Sonnenland gesperrt!

Und auf dieser war ein kleine Bühne (für mich!) aufgebaut samt Pavillon, damit ich nicht in der prallen Sonne stehen musste, ich außerdem eine leicht erhöhte Auftrittsfläche hatte für die Sichtbarkeit der zu erwarteten Zuschauer und ich konnte außerdem noch am Pavillon meinen Vorhang fixieren.

Wie gestern war auch heute der Wind 💨 nicht unbedingt mein Freund, aber auch heute war der Vorhang für mein künstlerisches Auge und Empfinden definitiv notwendig. Sonst hätte man hinter mir die komplette Straße noch gesehen, das wäre nicht so schön gewesen. So konnte ich den Fokus auf mich und meine kleine Bühne lenken.

Den Vorhang am Pavillon zu fixieren hat wie schon sehr oft vorher gut funktioniert, auch der Schatten war perfekt für mich- allerdings nur für mich und weniger für meine großen und kleinen Zuschauer.

Diese mussten nämlich unglücklicherweise genau Richtung Sonne 🧢schauen, um mir zuzusehen und zudem wurden sie auch noch während meines Auftritts von der Sonne knusprig gebraten…!

Insofern war der Name des Kindergartens heute auch das Programm!☀️🧴

Auch dass viele Kinder -zwar mit Decken- auf dem Asphalt-Boden der Straße sitzen mussten, weil es nur wenige Bänke gab, fand ich wirklich nicht optimal und versuche ich immer soweit es mir möglich ist zu vermeiden. 🚧

Wie üblich habe ich diese Dinge zwar im Vorfeld und unmittelbar vorher angesprochen, aber in der Umsetzung wird dann nicht immer daran gedacht- oder man kann an den Umständen dann so spät nichts mehr ändern.

Das tat mir dann zwar wirklich leid, aber da mussten wir durch- also, vor allem meine Zuschauer. 😳


Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, im Gegenteil. 🚀

Ich liebe diese Auftrittsgelegenheiten und feiere diese Art von Vorstellungen immer wieder in höchstem Maße:

Viele aufgeregte und fröhlich lachende Kinder vor mir, ebenso viele grinsende Erwachsene dahinter, alle haben Spaß und können sich an den für sie eingestreuten und gut platzierten Sprüchen & Witzen erfreuen.

Das macht unfassbar viel Spaß und eine größere Zuschauermenge steckt sich natürlich auch gegenseitig mit der Fröhlichkeit selbst an!


Bei so einer Menge an Zuschauern sind natürlich auch immer wieder mit dabei:

Kids, die sich lautstark ins Rampenlicht stellen und nach vorne schieben, immer drankommen wollen, alles kommentieren oder sich vor Begeisterung und Mitmach-Aktivität kaum zurückhalten können.

Da muss dann (leider) der pädagogische Onkel in mir einschreiten, ein bisschen zurückrudern und manche Kinder zum Hinsetzen auffordern - oft mehrmals oder immer wieder („Damit die Kinder hinter dir auch etwas sehen können…!“).

Auf der Suche nach einem Kind, das mir assistieren darf bei einem Kunststück, lautet mein Klassiker-Spruch recht früh in meinem Programm dann immer:

„Kinder, die »ICH« rufen, nehme ich nie dran. Du meldest dich so prima und still, du darfst mir mal helfen!“

Das wirkt meistens ziemlich gut und nachhaltig.


Heute jedoch war es so, dass mein „Ersthelfer“ nach dem ersten gemeinsamen Kunststück mit ihm wohl dachte, er gehört jetzt automatisch zum Showinventar dazu und darf jetzt bei allen weiteren Routinen ebenso helfen.

Deswegen kam er auch ständig wieder nach vorne gelaufen oder wollte „auch noch kurz was sagen“.

Das war sehr amüsant, musste dann aber auch irgendwann von mir ein bisschen eingebremst werden.

Insgesamt war das heute aber eine rundherum tolle Stunde, die ganz offensichtlich allen Anwesenden riesig viel Spaß gemacht hat.

Und ich bin ja sowieso immer glücklich, wenn ich zaubernd auftreten darf und dabei so viele Menschen glücklich machen kann!

Was für ein Vorrecht, dass ich das tun darf!


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