- »Schmittini«

- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Wie bereits mehrfach erzählt:
Mein Jahr beginnt immer mit dem Treffen der Musiker und Musikerinnen aus der christlichen und kirchlichen Musikszene.
Dieses Treffen zum Auftakt des Jahres ist für mich ein Anker meines Jahresablaufs und gesetzt.
Es hat eine Tradition und ich gehöre dieser Gemeinschaft schon sehr lange an.
Hier kommen aus dem gesamten Bundesgebiet ca. 150 Kollegen und Kolleginnen (oder sogar noch mehr) an einem Wochenende zusammen, um sich gemeinsam auf das Jahr auszurichten, sich Zeit für ausgiebige Gespräche zu nehmen, die Gemeinschaft zu genießen und vor allem auch geistlich aufzutanken.
Dabei singen wir, reden, beten, tauschen uns aus, fragen nach, trinken viel, spielen, lachen und weinen gemeinsam.
Für uns alle ist es mittlerweile eher ein Familientreffen als eine „kongressähnliche Tagung“. Als Teil des Vereinsvorstands für dieses Treffen sorge ich auch immer für das Licht an dem Wochenende.
Jedes Jahr wird von uns auch ein Referent eingeladen- oder wie dieses Jahr eine Referentin, die uns mit guten Gedanken zum Jahresbeginn füttern darf. Dieses Jahr war das Jele Mailänder, die uns alle komplett berührt hat mit ihren Impulsen und Vorträgen.
Zur Tradition dieses Treffens gehört aber auch, dass am Samstag die berüchtigte „Open Stage“ stattfindet:
Ein Abend, bei dem die Bühne offen ist für jeden, der gerne etwas von seiner Kunst zeigen möchte.
Und obwohl ich ja künstlerisch eigentlich von der Musik mit meinem Musik-Comedy-Duo superzwei komme- und mich das auch zur Daseinsberechtigung für dieses Treffen geführt hat, gehört es mittlerweile schon zur Tradition, dass ich etwas Zauberisches zum Abend beisteuern darf und sogar soll. 🎩💥
Vielleicht auch deshalb, weil diese Kunstform hier etwas außergewöhnliches darstellt und sich wirklich alle immer darauf besonders freuen- so wie ich mich natürlich auch! 😁
Und so kreisen am Jahresanfang meine Gedanken auch immer darum, was ich wohl auf dem Christlichen Musikertreffen dieses Jahr zeigen könnte.🤔
Dieses Mal habe ich mich für mein Kunststück „Der perfekte Moment“ entschieden, in welchem ich von der Einführung des ersten IPhones 📱 und dem letzten deutschen Fußballgroßmoment erzähle, dem 🏆WM-Sieg 2014.
Diese beiden Themenbereiche habe ich zu einem Kunststück zusammengeführt und dabei erneut für große Verblüffung sorgen können.
Für mich ist es jedesmal ein Privileg, dass ich hier auch etwas präsentieren darf.
Ich genieße dies Tage hier so sehr, weil man hier Freunde trifft, mit denen man schon jahrzehntelang verbunden ist. Dennoch ist die Offenheit für neue Künstlerinnen und Künstler da, die zum ersten Mal zu diesem Treffen dazustoßen.
Zum anderen findet man hier große Wertschätzung, fehlendes Konkurrenzdenken, echte Anteilnahme, tiefe Verbundenheit, große Freiheit und Weite im Denken und vier allem sehr viel Spaß mit- und aneinander!
Besser kann ein Jahr nicht starten!
- »Schmittini«

- 7. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute durfte ich erneut im Modernen Theater, dem Weinheimer Kino, auftreten.
Mittlerweile war es bereits mein 5. Auftritt hier und wie die letzten Male auch war auch diese Veranstaltung im Vorfeld schon Wochen vorher ausverkauft. 😳😍
Ich freu mich natürlich jedes Mal wie Bolle, wenn ich hier meine Zaubershow präsentieren darf.
Hier stimmen das tolle Ambiente, die Verständigung und Zusammenarbeit mit dem Team vor Ort und auch die sonstigen Rahmenbedingungen für mich.🎥
Erfahrungsgemäß kommen aber hier ins Kino auch viele Besucher, die mich schon öfter gesehen haben.
Daher stellt meine Programmgestaltung für mich jedes Mal schon auch eine kleine Herausforderung dar.
Dankenswerterweise habe ich mir schon von Anfang an angewöhnt, meine Show-Programme immer aufzuschreiben. Daher weiß ich ganz genau, was ich wann und wo gezeigt habe.
Da ich öfter an Orten auftrete, wo ich schon mal war, ist das besonders hilfreich- auch wenn sich verständlicherweise schon ein paar Kunststücke auch wiederholen.
Da sich das Kino 🍿in Weinheim nun aber nun quasi zu meiner Standard-Bühne etabliert hat, war auch das der Grund dafür, dass ich mich gezwungen sah, auch in meinen „Kern-Kunststücken“ mal eine Neuerung einzuführen.
Bereits seit diesem Sommer habe ich daher an einem neuen Bühnenpartner für mich gearbeitet, getüftelt, gebastelt, geschrieben und geübt.🤔
Dieser soll sich in Zukunft mit meinem schrägen Vogel die Bühne teilen und ich will die beiden gerne auch abwechselnd auftreten lassen.
“Henrik“- oder „Henni“-wie ihn seine Freunde nennen dürfen, ist deutlich größer und eindrücklicher, daher für ein größeres Publikum wie hier auch besonders gut geeignet. Er lebt in einem Leuchtturm und hat sehr besondere Fähigkeiten…!😎
Letzte Woche habe ich ihn bereits einmal in Haiger auf einer Weihnachtsfeier auftreten lassen, um mal die ersten Gehversuche zu erproben. Dabei habe ich schon das Potential erkennen können, war aber bei weitem noch nicht wirklich zufrieden mit der Performance.
Heute nun musste er erneut mit auf die Bühne und es lief schon deutlich besser.
Gerade weil viele hier meinen Vogel Schärrar schon kennen, wollte ich unbedingt diesen neuen, knuddeligen Kerl einführen.
Es gibt zwar immer noch einiges zu verbessern und zu verfeinern, aber anhand der Reaktionen der Kids scheint mein neuer Freund ganz gut anzukommen.
Und natürlich bin ich noch längst nicht so im Flow wie mit meinem Schärrar, der mich ja nun schon 9 Jahre begleitet.🚀
Leider war ich selbst heute etwas angeschlagen 🤕🤒und nicht bei 100-prozentiger Leistungsfähigkeit, daher bin ich nun doch froh, dass ich es überhaupt geschafft habe und auftreten konnte.
Aber es war wieder mal eine tolle Vorstellung und ich bin so glücklich, dass ich das Kino tatsächlich jedes Mal bisher vollmachen konnte.
Im nächsten Jahr geht es auch schon weiter und die neuen Termine stehen schon fest…😁💥🔥



- »Schmittini«

- 6. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach meinem ersten Auftritt heute in Ladenburg fuhr ich recht entspannt in die Nähe von Tübingen nach Waldorfhäslach.
Dort findet regelmäßig alle 2 Jahre die Nethanja- GALA statt.
Mein Freund und Musikerkollege Christoph Zehendner ist in dieses Projekt involviert und hatte mich für diese GALA eingeladen.
Mit Christoph und meinem Freund Peter Neubauer war ich besonders während der Pandemie mit unserer Initiative „Künstler unterstützen“ sehr aktiv. Wir konnten in den Jahren 2020-2022 knapp 200.000,-€ sammeln und an Künstlerinnen und Künstler in Not verschenken. Das war ein wirklich sehr bewegendes und unfassbar tolles Projekt- man könnte sagen, ein göttlicher Gedanke- und ein Erlebnis, das mich nach wie vor staunend und dankbar zurückblicken lässt.
Das Nethanja-Projekt bewegt sich ebenfalls in dem Bereich von Menschen, die Hilfe benötigen. Es geht um Indien.
In Indien, der größten Demokratie der Welt, leben über 1,4 Milliarden Menschen – allerdings in extrem unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Wirtschaftlich und technologisch ist Indien auf der Überholspur – aber ca. 25% der Inder sind immer noch Analphabeten, viele weitere verfügen nur über rudimentäre Lese- und Schreibkenntnisse.
Einer wachsenden Ober- und Mittelschicht stehen noch immer hunderte von Millionen Menschen gegenüber, die von unter einem Dollar am Tag leben.
Das Kastenwesen wurde offiziell längst abgeschafft, aber teilt faktisch die Menschen immer noch in Gruppen sehr unterschiedlicher gesellschaftlicher Geltung.
Immer noch sind Frauen und Mädchen Menschen zweiter Klasse – höchstens.
80% der Inder sind Hindus, die Christen bilden eine kleine Minderheit von ca. 3% der Bevölkerung und haben immer wieder mit Benachteiligungen und Verfolgungen zu kämpfen.
In diesem so faszinierenden und gegensätzlichen Land arbeitet die Nethanja-Kirche mit den beiden großen Hauptanliegen, den Ärmsten der Armen zu helfen und die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkündigen.
Am Gala-Abend selbst konnte ich Geschichten hören von dem, was Nethanja macht und das war ohne Frage ebenfalls sehr bewegend.
Die GALA ist Teil des Freundestages und soll ein fröhliches, buntes Fest sein für alle Unterstützer und Freunde dieser Arbeit.
Neben den wunderbaren Musikerkollegen Sam Samba, Ralf Schuon und auch Christoph Zehendner selbst waren zwei indische Tänzerinnen und Musiker Teil des Programms. Besonders beeindruckend für mich waren an dem Abend die Seilakrobatinnen, die am Vertikaltuch, Vertikalseil und an einem hängenden Ring unfassbare Choreografien zeigten, die einem den Atem raubten.
Ich selbst war jeweils immer nach ihnen dran- und musste immer erstmal ein paar Worte zu dieser Artistik verlieren, bevor ich loslegen konnte. Das war wirklich unglaublich beeindruckend!
Insgesamt war das eine wunderschöne, abwechslungsreiche und sehr ausbalancierte (!) Gala mit sehr bunten und vielfältigen Programmteilen.
Ich hatte in beiden Programmteilen der Gala jeweils einen Slot von ca. 15 Minuten und zeigte vier Routinen, die sich bezüglich magischer Unterhaltung und komödiantischer Unterhaltung die Waage hielten. Ich hatte den Eindruck, meine Beiträge kamen ebenfalls ziemlich gut an und ich habe die richtige Auswahl für meine Showanteile getroffen. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß und wieder mal habe ich erleben dürfen, dass mir meine Spontanität durchaus hilft, manche unvorhergesehene Situationen elegant zu meistern, ohne jemanden vorzuführen…!
Glücklich und zufrieden war ich schließlich nach meiner Heimfahrt dann gegen 1.30 Uhr 🕰️ auch im Bett nach diesem tollen, aufregenden Tag.


























































































