- »Schmittini«

- 6. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Nach meinem ersten Auftritt heute in Ladenburg fuhr ich recht entspannt in die Nähe von Tübingen nach Waldorfhäslach.
Dort findet regelmäßig alle 2 Jahre die Nethanja- GALA statt.
Mein Freund und Musikerkollege Christoph Zehendner ist in dieses Projekt involviert und hatte mich für diese GALA eingeladen.
Mit Christoph und meinem Freund Peter Neubauer war ich besonders während der Pandemie mit unserer Initiative „Künstler unterstützen“ sehr aktiv. Wir konnten in den Jahren 2020-2022 knapp 200.000,-€ sammeln und an Künstlerinnen und Künstler in Not verschenken. Das war ein wirklich sehr bewegendes und unfassbar tolles Projekt- man könnte sagen, ein göttlicher Gedanke- und ein Erlebnis, das mich nach wie vor staunend und dankbar zurückblicken lässt.
Das Nethanja-Projekt bewegt sich ebenfalls in dem Bereich von Menschen, die Hilfe benötigen. Es geht um Indien.
In Indien, der größten Demokratie der Welt, leben über 1,4 Milliarden Menschen – allerdings in extrem unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Wirtschaftlich und technologisch ist Indien auf der Überholspur – aber ca. 25% der Inder sind immer noch Analphabeten, viele weitere verfügen nur über rudimentäre Lese- und Schreibkenntnisse.
Einer wachsenden Ober- und Mittelschicht stehen noch immer hunderte von Millionen Menschen gegenüber, die von unter einem Dollar am Tag leben.
Das Kastenwesen wurde offiziell längst abgeschafft, aber teilt faktisch die Menschen immer noch in Gruppen sehr unterschiedlicher gesellschaftlicher Geltung.
Immer noch sind Frauen und Mädchen Menschen zweiter Klasse – höchstens.
80% der Inder sind Hindus, die Christen bilden eine kleine Minderheit von ca. 3% der Bevölkerung und haben immer wieder mit Benachteiligungen und Verfolgungen zu kämpfen.
In diesem so faszinierenden und gegensätzlichen Land arbeitet die Nethanja-Kirche mit den beiden großen Hauptanliegen, den Ärmsten der Armen zu helfen und die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkündigen.
Am Gala-Abend selbst konnte ich Geschichten hören von dem, was Nethanja macht und das war ohne Frage ebenfalls sehr bewegend.
Die GALA ist Teil des Freundestages und soll ein fröhliches, buntes Fest sein für alle Unterstützer und Freunde dieser Arbeit.
Neben den wunderbaren Musikerkollegen Sam Samba, Ralf Schuon und auch Christoph Zehendner selbst waren zwei indische Tänzerinnen und Musiker Teil des Programms. Besonders beeindruckend für mich waren an dem Abend die Seilakrobatinnen, die am Vertikaltuch, Vertikalseil und an einem hängenden Ring unfassbare Choreografien zeigten, die einem den Atem raubten.
Ich selbst war jeweils immer nach ihnen dran- und musste immer erstmal ein paar Worte zu dieser Artistik verlieren, bevor ich loslegen konnte. Das war wirklich unglaublich beeindruckend!
Insgesamt war das eine wunderschöne, abwechslungsreiche und sehr ausbalancierte (!) Gala mit sehr bunten und vielfältigen Programmteilen.
Ich hatte in beiden Programmteilen der Gala jeweils einen Slot von ca. 15 Minuten und zeigte vier Routinen, die sich bezüglich magischer Unterhaltung und komödiantischer Unterhaltung die Waage hielten. Ich hatte den Eindruck, meine Beiträge kamen ebenfalls ziemlich gut an und ich habe die richtige Auswahl für meine Showanteile getroffen. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß und wieder mal habe ich erleben dürfen, dass mir meine Spontanität durchaus hilft, manche unvorhergesehene Situationen elegant zu meistern, ohne jemanden vorzuführen…!
Glücklich und zufrieden war ich schließlich nach meiner Heimfahrt dann gegen 1.30 Uhr 🕰️ auch im Bett nach diesem tollen, aufregenden Tag.
- »Schmittini«

- 29. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Juli
Und weiter ging es heute nach Bad Berleburg.
Das liegt nordöstlich von Siegen, ist von mir aus rund 170km entfernt und dort versteckt im Wald ist das Abenteuerdorf Wittgenstein.
Da fand heute im Rahmen des 50jährigen Jubiläums des Abenteuerdorfes zusammen mit dem hiesigen CVJM ein Familientag statt. Viele kleine und große Gäste wurden erwartet und ich durfte den finalen programmatischen Abschluss gestalten.
Also fuhr ich heute am späten Vormittag los, um rechtzeitig da zu sein.
Dank Klimanalage im Auto war die Fahrt sehr erträglich, kaum war ich jedoch angekommen, knallte die Hitze des Tages auf mich herab.
Mein Equipment musste ich einen kleinen, aber steilen Fußweg vom Parkplatz zur „Halle“ bringen. Auch heute war ich dankbar für die Neuanschaffung meiner neuen Sackkarre, mit der das super klappte, ich aber trotzdem dreimal laufen musste und danach schon wieder nassgeschwitzt war.
Vor meinem Showstart wurde noch ein neuer Jugenddiakon eingeführt, was zu einem - von mir nicht eingeplanten - fast 30-minütigem Zeitdelay führte, aber das letztlich kein Problem für mich.
Ich hatte nur die Angst, dass die Kids nach dem Tag im Abenteuerdorf mit den vielen Angeboten "durch" sein könnten und vielleicht mit ihren Eltern früher das Gelände verlassen könnten.
Das traf tatsächlich auch für ein paar Kinder zu, die meisten blieben aber dann doch noch bei meiner Show dabei.
Wir hatten viel Spaß und natürlich war Schärrar wieder mal der Star der Show.
Weil es heute hierher passte, habe ich auch wieder mal meine Seilroutine eingebaut, die ich nur bei solchen „kirchlichen“ Events zeige.
Nassgeschwitzt aber glücklich fuhr ich nach meinem Abbau wieder heim.
Danke auch an Klaus Grübener für die Bilder!
Hier die Original 5-⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne- Kundenbewertung über EVENTPEPPERS:
"Als Abschluss unseres Tages für "Family & Friends" hatten wir den zauberhaften Schmittini zu Gast im Abenteuerdorf. Und - was sollen wir sagen - man glaubt gar nicht, wie fröhlich und laut Kinder schreien können, wenn sie denken, dass sie den Trick des Zauberers erkannt haben, nur um dann doch wieder mit einer neuen Wendung überrascht zu werden. :-)Wir haben uns riesig über den Auftritt des zauberhaften Schmittini gefreut und darüber, dass auch manche Kinder auf der Bühne mitzaubern durften. Wir sagen herzlich DANKE!"
Planung/Abstimmung: 5 von 5 Sternen
Künstlerische Qualität: 5 von 5 Sternen
Performance/Auftritt: 5 von 5 Sternen
Anklang beim Publikum: 5 von 5 Sternen
Weiterempfehlung: Ja
- »Schmittini«

- 25. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Ein kleines familiäres Intermezzo durfte ich am Wochenende zauberisch begleiten.
Mein Schwager wurde 40 und hatte zu einer größeren Fete 🎉 in Niedersachen geladen.
Da dachte ich mir 🤔, vielleicht freut er sich auch über einen kleinen Zaubereinsatz meinerseits.
Ich hab richtig gedacht und freute mich😃, denn so konnte ich heute gleich mal eine neues Kunststück ausprobieren, an dem ich die vergangenen Tage viel herumgebastelt und herum überlegt habe.
So habe ich vor der versammelten Familie meiner Frau sowie der übrigen Festgesellschaft meine Version eines klassischen Zauberkunststücks präsentiert:
Aus einem Riesenkartenspiel 🃏 wird eine Karte gezogen, danach zurück gemischt und das Spiel wieder in die Kartenschachtel gesteckt.
Anschließend sollte meine Schwager mit seiner "Finger-Luft-Pistole" 🔫 die Karte aus dem Kartenspiel herausschießen, die dann an die Decke fliegen und dort hängenbleiben würde. 😳
Ein großer Spaß, denn natürlich läuft dabei so alles ganz anders als erwartet.
Neben der großen Gaudi konnte ich gleich diese Routine mal testen und natürlich dadurch auch ein paar Haken entdecken, die noch nicht ganz so rund liefen, wie ich mir das zuhause am Schreibtisch so zusammengereimt habe. Oft merkt man aber erst durch die Vorführung mit einem Live-Publikum, wo noch Verbesserungen und Änderungen nötig sind.
Ein weitere Fehler war vor allem, dass ich nur dieses Kunststück eingepackt habe - denn es wurde lauthals "Zugabe" skandiert - und ich hatte nix mehr dabei, was ich einer so großen Gruppe hätte zeigen können!
Das darf mir nicht nochmal passieren!
Insgesamt war das aber wirklich toll und hat riesig viel Spaß gemacht.








































































































































