- »Schmittini«

- vor 3 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Nach meinem gestrigen Auftritt in einem Kindergarten für ein Sommerfest war heute schon wieder ein Sommerfest in einem Kindergarten angesetzt.
Diesmal in Bickenbach, 20 Minuten Fahrtzeit, also nicht so weit für mich und ohne die Gefahr, dass ich zu spät kommen würde, weil es näher und bekannteres Terrain für mich war.
Entsprechend war ich heute auch überpünktlich da, sehr zur Verwunderung der Erzieherinnen.
Ich will mir ja nicht nachsagen lassen, ich wäre nicht lernfähig…😉.
Es war ein ähnlich großes Fest wie gestern, auf dem gesamten Gelände wuselte und gluckste es vor Kindern.
Für das Sommerfest wurde sogar extra die Straße vor dem Kindergarten Sonnenland gesperrt!
Und auf dieser war ein kleine Bühne (für mich!) aufgebaut samt Pavillon, damit ich nicht in der prallen Sonne stehen musste, ich außerdem eine leicht erhöhte Auftrittsfläche hatte für die Sichtbarkeit der zu erwarteten Zuschauer und ich konnte außerdem noch am Pavillon meinen Vorhang fixieren.
Wie gestern war auch heute der Wind 💨 nicht unbedingt mein Freund, aber auch heute war der Vorhang für mein künstlerisches Auge und Empfinden definitiv notwendig. Sonst hätte man hinter mir die komplette Straße noch gesehen, das wäre nicht so schön gewesen. So konnte ich den Fokus auf mich und meine kleine Bühne lenken.
Den Vorhang am Pavillon zu fixieren hat wie schon sehr oft vorher gut funktioniert, auch der Schatten war perfekt für mich- allerdings nur für mich und weniger für meine großen und kleinen Zuschauer.
Diese mussten nämlich unglücklicherweise genau Richtung Sonne 🧢schauen, um mir zuzusehen und zudem wurden sie auch noch während meines Auftritts von der Sonne knusprig gebraten…!
Insofern war der Name des Kindergartens heute auch das Programm!☀️🧴
Auch dass viele Kinder -zwar mit Decken- auf dem Asphalt-Boden der Straße sitzen mussten, weil es nur wenige Bänke gab, fand ich wirklich nicht optimal und versuche ich immer soweit es mir möglich ist zu vermeiden. 🚧
Wie üblich habe ich diese Dinge zwar im Vorfeld und unmittelbar vorher angesprochen, aber in der Umsetzung wird dann nicht immer daran gedacht- oder man kann an den Umständen dann so spät nichts mehr ändern.
Das tat mir dann zwar wirklich leid, aber da mussten wir durch- also, vor allem meine Zuschauer. 😳
Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, im Gegenteil. 🚀
Ich liebe diese Auftrittsgelegenheiten und feiere diese Art von Vorstellungen immer wieder in höchstem Maße:
Viele aufgeregte und fröhlich lachende Kinder vor mir, ebenso viele grinsende Erwachsene dahinter, alle haben Spaß und können sich an den für sie eingestreuten und gut platzierten Sprüchen & Witzen erfreuen.
Das macht unfassbar viel Spaß und eine größere Zuschauermenge steckt sich natürlich auch gegenseitig mit der Fröhlichkeit selbst an!
Bei so einer Menge an Zuschauern sind natürlich auch immer wieder mit dabei:
Kids, die sich lautstark ins Rampenlicht stellen und nach vorne schieben, immer drankommen wollen, alles kommentieren oder sich vor Begeisterung und Mitmach-Aktivität kaum zurückhalten können.
Da muss dann (leider) der pädagogische Onkel in mir einschreiten, ein bisschen zurückrudern und manche Kinder zum Hinsetzen auffordern - oft mehrmals oder immer wieder („Damit die Kinder hinter dir auch etwas sehen können…!“).
Auf der Suche nach einem Kind, das mir assistieren darf bei einem Kunststück, lautet mein Klassiker-Spruch recht früh in meinem Programm dann immer:
„Kinder, die »ICH« rufen, nehme ich nie dran. Du meldest dich so prima und still, du darfst mir mal helfen!“
Das wirkt meistens ziemlich gut und nachhaltig.
Heute jedoch war es so, dass mein „Ersthelfer“ nach dem ersten gemeinsamen Kunststück mit ihm wohl dachte, er gehört jetzt automatisch zum Showinventar dazu und darf jetzt bei allen weiteren Routinen ebenso helfen.
Deswegen kam er auch ständig wieder nach vorne gelaufen oder wollte „auch noch kurz was sagen“.
Das war sehr amüsant, musste dann aber auch irgendwann von mir ein bisschen eingebremst werden.
Insgesamt war das heute aber eine rundherum tolle Stunde, die ganz offensichtlich allen Anwesenden riesig viel Spaß gemacht hat.
Und ich bin ja sowieso immer glücklich, wenn ich zaubernd auftreten darf und dabei so viele Menschen glücklich machen kann!
Was für ein Vorrecht, dass ich das tun darf!



- »Schmittini«

- 25. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Und weiter ging es heute in der Faschingswoche zum nächsten Auftritt nach Birkenau.
Auch dieser Aufritt war ein Wiederholungsengagement vom letzten Jahr, in welchem ich bereits hier aufgetreten bin.
Sowas finde ich ja immer super, denn das zeigt mir, dass ich soviel offensichtlich nicht falsch gemacht haben kann.
Denn wer lädt schon jemanden ein, den er einmal erlebt hat und nicht so dolle findet?
Der Kindergarten gehört zur evangelischen Kirchengemeinde hier in Birkenau, die direkt neben dem Kindergarten ihr Gemeindehaus hat.
Lustigerweise war ich letztes Jahr innerhalb kürzester Zeit zweimal hier, um eine Zaubervorstellung zu zeigen. Denn nach meiner Vorstellung für den Kindergarten war ich wenige Tage danach wieder hier, um für Erwachsene bei einer Geburtstagsfeier zu unterhalten.
Das Gemeindehaus bietet- wie schon letztes Jahr berichtet- ziemlich tolle Möglichkeiten:
Im Aufführungsbereich wurde rundherum schwarzer Molton an Schienen gehängt und installiert, die man einfach wie einen Vorhang zuziehen kann. So sind keine störenden Fenster oder blanke Wände hinter meinem mobilen Vorhang, sondern eben schöner schwarzer Bühnenstoff.
Zudem hängen an der Decke ein paar PAR 56-Bühnenlampen, sodass ich mir um die Bühnebeleuchtung keine Gedanken machen musste. Und da ich hier ja schon mehrmals aufgetreten bin, weiß ich auch, wo die Leiter dafür steht, um die Lampen anzuschalten und auch sonst habe ich mich fast wie Zuhause gefühlt.
Auch heute war die Vorfreude der Kinder und Erzieherinnen und Erzieher deutlich zu spüren. Man berichtete mir, dass mein ständig pupsender gefiederter Begleiter schon sehnsüchtig erwartet wurde.
Dieser durfte natürlich auch wieder auftreten und er wurde entsprechend gefeiert.
Witzig war auch heute, dass die Zauberassistentin, die sich mein Schärrar ausgesucht hatte, konstant am Tanzen war- denn sie wollte später gerne eine Ballerina 🩰 werden. So waren ihre magischen Bewegungen eher Tanzeinlagen- aber mindestens so unterhaltsam wie magisch.
Auch sonst habe ich mein verändertes Programm präsentiert - so wie bei meinen anderen beiden Auftritten am Anfang dieser Woche, um ein bisschen Abwechslung zu haben.
Wenn ich im Folgejahr wieder da auftrete, wo ich das Jahr zuvor war, ist die Erinnerung der Kids doch frischer als angenommen. Kinder lieben natürlich auch Wiederholung und freuen sich darüber, etwas zu sehen, das sie schon kennen.
Allerdings sind die Effekte dann verständlicherweise weniger überraschend. Oder- und das finde ich persönlich wirklich nicht so schön- sie spoilern in ihrer Begeisterung ungewollt das, was kommt. Dadurch verliert die Vorstellung leider ein bisschen ihren magischen Flair und Zauber.
Die Kinder machen das natürlich nicht absichtlich oder gar böswillig, sondern es sprudelt einfach aus ihnen heraus in ihrem Überschwang. Aber für eine Zaubervorstellung, in der man auch verblüffen und überraschen möchte, ist das weniger förderlich.
Wie bei einem Witz, bei dem die Pointe schon verraten wird, bevor man überhaupt die Grundlagen erklärt hat.
Insofern war ich dankbar, dass ich wieder meine anderen Kunststücke zeigen konnte und wie so oft neue Ideen hatte, um diese ein bisschen aufzupeppen und zu verfeinern.




- »Schmittini«

- 16. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. März
Nach meinem ersten Auftritt heute in Mörlenbach kam ich also auch heute wieder hier nach Bad Soden.
Exakt die gleiche Tour wie letztes Jahr, sogar meine Auftrittszeiten waren exakt gleich.
Ich könnte mich daran gewöhnen.😃
Der Kindergarten und die Gegebenheiten waren mir demnach schon gut vertraut, auch hier wurde ich wieder sehr herzlich und freudig empfangen.
Daher benötigte ich keine weitere Einweisung, sondern wusste schon, wo ich auftreten würde, kannte die Wege und wie ich meine “Bühne“ stellen werde.
Nach meinem Aufbau hatte ich noch gut 30 Minuten Zeit, um ein bisschen durchzuatmen und mich auf meine Vorstellung vorzubereiten.
Auch hier habe ich mein verändertes Programm mitgebracht und gezeigt, wobei natürlich gewisse Klassiker nicht fehlen durften.
So wie in Mörlenbach ein paar Stunden vorher war auch dieses Publikum- ob klein oder groß- ziemlich begeistert und hocherfreut über meine Darbietungen.
Und wiederholt muss ich feststellen:
Es ist einfach das Schönste von der Welt, wenn man so etwas machen darf wie ich!
Menschen glücklich zu machen und herzhaft zum Lachen zu bringen- das ist einfach ein Geschenk des Himmels!
Hier noch die Original-5-Sterne-Bewertung über EVENTPEPPERS:
Planung/Abstimmung: 5,0 von 5 Sternen
Auf Emails zeitnah reagiert, konnten den Termin frühzeitig mit ihm abstimmen.
Künstlerische Qualität: 4,0 von 5 Sternen
Kann die Kinder mit seinen Programm und enthaltenen Zaubertricks gut in Bann ziehen, sie waren sehr fasziniert davon.
Performance/Auftritt: 5,0 von 5 Sternen
Kinder gut mit einbezogen und konnte bei Bedarf mit freundlicher Bestimmtheit für anhaltende Aufmerksamkeit sorgen.
Anklang beim Publikum: 5,0 von 5 Sternen
Gerade die Handpuppe kam wieder sehr gut bei den Kindern an
Weiterempfehlung: Ja
Auf jeden Fall















































