- »Schmittini«

- 13. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Etwas spannender Vormittag heute.
Ich blättere mit meinem Kaffee entspannt in der Zeitung und lese interessiert die Berichte über diverse Faschingsveranstaltungen in der Region. Dabei erinnere ich mich, dass ich ja letztes Jahr einige Auftritte in der Faschingszeit hatte. Und auch dieses Jahr werde ich wieder in dieser Zeit einige Auftritte absolvieren.📰
In dieser Erinnerungsphase dämmert mir irgendwie: „Hatte ich nicht mit der Schule in Neu Anspach bei Frankfurt einen Auftritt auch für dieses Jahr vereinbart? Wann war denn das nochmal?“
Auf meiner Stirn sammelt sich der Schweiß, als ich meine Korrespondenz durchlese…und feststelle, dass der Auftritt HEUTE ist.
Um 11.00 Uhr! Jetzt ist es 9.00 Uhr.😳
Eigentlich wollen wir zu meinen Schwiegereltern, bei denen wir das Wochenende verbringen werden.
Ich erkläre hektisch meiner Frau im Bad, dass ich wohl einen Zauberauftritt verschwitzt habe, weil ich den vergessen habe in meinen Kalender einzutragen. Was soll ich denn jetzt machen?
Nach meinem etwas panischen Telefonat mit dem Schulleiter ist klar, dass eine Absage jetzt wirklich extrem doof wäre, weil 300 Kids ziemlich enttäuscht wären- und die Schule natürlich auch…!
Meine tolle und verständnisvolle Frau schaut mich nur kurz an, zuckt nur mit den Augenbrauen und sagt:
„Ja, komm, dann gib Gas! Liegt ja auf dem Weg…!“🏎️💨
Also stürze ich in die Dusche, schmeiße meine Klamotten für das Wochenende in meine Tasche und setze mich an den Rechner, um schnell noch mein Programm zusammenzustellen, das sich natürlich von dem im letzten Jahr unterscheiden muss.
Wieder bin ich sehr dankbar, dass ich jeden meiner Auftritte immer dokumentiere und weiß, was ich wo und wann präsentiert habe. Auch meine Requisiten ordne ich immer nach jedem Auftritt wieder und lege sie vorführbereit zurecht.
Das Programm steht schnell, das Auto ist ebenso flott gepackt und die Fahrt läuft ebenfalls problemlos, sodass wir tatsächlich um 11.00 Uhr in der Grundschule „Am Hasenberg“ sind.
Die Kinder haben gerade Pause, als wir mit dem Auto auf dem Schulhof eintreffen…und freudig empfangen werden.
Bühne und Bestuhlung waren wie im letzten Jahr perfekt vorbereitet.
Und nach 20 Minuten bin ich tatsächlich startklar und kann so mit nur 30-minütiger Verspätung mit meiner Vorstellung beginnen.
Und obwohl ich an ein paar Stellen ein bisschen improvisieren muss, weil ich in der Aufregung dann doch etwas vergessen habe, lief alles glatt und ehrlich gesagt superklasse.
Lehrer, Kinder und vor allem Vorführender selbst waren nach dieser Vorführung wirklich sehr happy - und keiner weiß, wer von den Beteiligten wohl am meisten erleichtert war…! 😉
- »Schmittini«

- 28. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute durfte ich in einer weiteren Schule in Weinheim auftreten:
Die Maria-Montessori-Schule, eine Schule für Kinder mit Behinderung, hatte mich eingeladen, um gleich zwei Vorstellungen zu geben.
Zunächst für die jüngeren Schulkinder und kurz darauf nochmal für die älteren Schülerinnen und Schüler.
Ich bin ja schon öfter in solchen Einrichtungen als Zauberkünstler gewesen und jedesmal ist es schon etwas Besonderes, denn die Reaktionen der Kinder sind doch ein wenig anders als vor Kindern ohne Beeinträchtigungen.
Insofern wusste ich, was mich erwarten würde, auch wenn natürlich nicht immer alles vorauszusehen ist.
Nach meinem eigenen Unterricht fuhr ich also die 10 Minuten zur Schule und konnte zügig mein Equipment in der großen Turnhalle aufbauen.
Meine erste Vorstellung war daher auch herausfordernder, als ich erwartet habe. Zum einen war es sehr unruhig und laut, zum zweiten gibt es immer Kinder, denen es schwerer fällt, sich zu fokussieren auf das Geschehen auf der Bühne.
Obwohl ich schon im Vorfeld mein erstes Set auf 30 Minuten konzipiert hatte, habe ich “on the fly“ noch ein wenig kürzer gespielt. Während meines Programms kamen immer wieder Kinder nach vorne gelaufen und mussten von mir oder den Erziehern und Erzieherinnen „eingefangen“ werden. Ich war darauf eingestellt, daher war das für mich nicht wirklich ein großes Problem. Dennoch war das schon eine kniffligere Aufgabe und nach meinem ersten Set musste ich schon ein bisschen durchpusten.
Bei den älteren Kindern lief es dann aber deutlich besser und runder und hier habe ich entgegen meiner Planung dafür dann ein Kunststück spontan eingefügt, welches ich vorher rausgekommen hatte.
Insgesamt war es ein toller Vormittag, bei dem einige Überraschungen dabei waren.
Zum einen ist die Konrektorin eine Freundin meiner Frau, die mit ihr zusammen vor vielen Jahren gemeinsam die Erzieherinnenausbildung gemacht hat. Sie hier wiederzusehen war natürlich sehr schön.
Zum anderen habe ich während meines Programms ein Mädchen als Assistentin nach vorne geholt - und nachdem sie ihren Namen nannte, dämmerte es mir plötzlich:
Sie gehört nämlich zu einer Familie mit sechs Kindern (!), von denen ich drei selbst jeweils 4 Jahre lang in meiner Schule unterrichtet habe und ich wirklich gut kenne. Diese Familie war 12 Jahre lang immer Teil meines Schulalltags und als das letzte Kind die Schule verließ, endete definitiv eine Ära.
Dass ich ausgerechnet dieses Mädchen zufällig auf die Bühne geholt habe und wir gemeinsam so viel Spaß hatten, war wirklich eine dicke Überraschung!
Sie hier so gut aufgehoben zu sehen, hat mich wirklich sehr berührt und gefreut!
Was für ein Vorrecht, dass ich das machen darf!
- »Schmittini«

- 26. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute ging es weiter im Doppelpack:
Zwei Auftritte hintereinander in einer bewährten Kombi - noch dazu in einem bewährten Umfeld!
Zunächst fuhr ich direkt nach der Schule nach Unterheimbach, das liegt bei Bretzfeld, das liegt bei Heilbronn…!
Hier sollte ich in einer Grundschule auftreten, in der war ich bereits schon einmal im Jahr 2022.
In dieser Schule unterrichtet eine gute Freundin, die für ein paar Jahre meine Parallelkollegin in meiner Schule in Weinheim war. Aufgrund der Liebe zog es sie hierher und nun arbeitet sie als Lehrerin auch hier.
Ich durfte bereits zweimal bei ihr selbst für ihre Kids auftreten, in der Firma ihres Mannes zum 100-jährigen (also, die Firma ist 100 geworden, nicht der Mann), bei ihrer Hochzeit habe ich Musik gemacht und auch heute schloss sich nach der Vorstellung ein weiterer Auftritt im Rahmen der Geburtstagsfeier für ihr drittes Kind an.
Nun also aber ging es erstmal in die schicke Turnhalle der Grundschule, bei der ich rechtzeitig eintraf und mein Equipment schnell aufbaute.
Im Jahr 2022 kämpften wir noch mit den blöden Corona-Vorgaben, heute konnten alle Kids gemeinsam als ein Gesamtpublikum auf Stühlen vor mir sitzen.
Wie immer - gerade bei einem Auftritt in einer Schule - kommen dann auch die üblichen Verdächtigen auf den Plan:
Kinder, die alles wissen, kennen und können!
Die lasse ich dann leidenschaftlich gerne mit einem Augenzwinkern ein bisschen auflaufen…!
Da gibt es dann in meinem Programm immer mal wieder so ein paar nette Möglichkeiten, solche Schlauberger ein bisschen auf‘s Glatteis zu führen…!
Bis auf ein paar kleine Änderungen präsentierte ich mein bewährtes Programm für solche Auftritte in einer Schule. Es war wie immer großartig und machte unglaublich viel Spaß mit den Kids.
Nach meiner Vorstellung baute ich in aller Ruhe meine Sachen ab und fuhr dann zum Mittagessen 🥙 zu meiner Freundin.
Dort sollte ich dann am Nachmittag nochmal auftreten: Beim Kindergeburtstag ihrer Jüngsten!
Hier noch die 5-⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne-Bewertung über EVENTPEPPERS:😁
„Von den Erstklässler bis zu den Viertklässlern waren alle restlos hin und weg! Neben dem fantastischen Auftritt von Schmittini die Schulkinder zu beobachten, wie sie sich gefreut, wie sie gelacht und wie sie gestaunt haben, war Balsam für die Seele! Toller Auftritt der allen sehr gut getan hat! Tausend Dank!!!!!“
Planung/Abstimmung: 5 von 5 Sternen
Künstlerische Qualität: 5 von 5 Sternen
Performance/Auftritt: 5 von 5 Sternen
Anklang beim Publikum: 5 von 5 Sternen
Weiterempfehlung: Ja











































































































































