- »Schmittini«

- 26. Juli 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Juli 2024
Heute hatte ich einen weiteren Auftritt, der letzte vor meinem Urlaub und einer (kurzen) Sommerpause.
Die Kundin hatte mich schon vor 2 Jahren kontaktiert, da konnte ich nicht und habe meinen Freund und Kollegen Matthias hingeschickt.
Es ging damals wie heute auch um den Kindergeburtstag ihrer Nichte.
Dieses Jahr aber hat sie es erneut versuchen und mich gebucht.
Der Ort für meine Vorstellung lag wunderschön und idyllisch auf einer Pferdekoppel in Dossenheim.
Allerdings war die junge Dame nun schon zwei Jahre älter als damals zur Zeit der ersten Anfrage, ebenso wie ihre Geburtstagsgesellschaft.
Und das habe ich auch gemerkt…!
Mein definierter Publikumsaltersrahmen für Kindervorstellungen liegt zwischen 4-10 Jahren. Die beiden „Ränder“ sind für mich tatsächlich als Ränder zu betrachten und sogar eher suboptimal. Ich betrachte diese immer ein bisschen mit Vorsicht.
Bei 4-jährigen ist die magische Phase noch nicht vollständig abgeschlossen und während dieser Phase ist in der kindlichen Vorstellung alles möglich. Da regnen Wolken, weil sie traurig sind oder Bälle liegen unter dem Schrank, um schlafen zu gehen. Als Zauberkünstler sind Wunder kaum wirkliche Wunder, weil „Zauberer können ja sowieso zaubern“.
10-jährige hingegen sind oft schon pubertierend unterwegs, wissen meist alles besser, glauben vermeintlich jedes Kunststück durchschauen zu können und wollen sich immer seltener auf den „Zauber“ einlassen. Außerdem „kennen sie ja eh schon alles“, sind ja sowieso „groß“ und vor allem „saucool“.
Man kann und muss sein Programm entsprechend anpassen, was ich natürlich auch immer mache.
Nach meinen nun wirklich vielfältigen Erfahrungen stelle ich aber immer fest:
Ich trete wirklich lieber für Kinder auf zwischen 5 bis 9 Jahre.
Bei 10 bis 11-jährigen muss man fast schon mehr Kunststücke aus einem Erwachsenenprogramm einbauen, was ich heute zum Teil auch gemacht habe. Aber dennoch war ich heute nicht zufrieden mit meiner Zusammenstellung. Außerdem gab es heute ein paar zu viele (oder zu dominante) Kinder, die die Atmosphäre während meiner Vorstellung mir ein wenig zu deutlich geprägt haben mit den üblichen Besserwisser-Kommentaren oder sonstigen Stimmungskillern, mit Bemerkungen, die die Atmosphäre negativ belegen und so alle Zuschauer auch beeinflussen. Das war mir heute definitiv zu viel und hat mir die Sache erschwert.
Trotzdem hat sich das Geburtstagskind über meine Vorstellung gefreut und Schärrar war natürlich wieder der Star und hat einiges rausgerissen. Es war kein Desaster oder megaschlimm.
Aber zufrieden war ich heute nicht mit diesem Auftritt und mit mir.
Entweder muss ich mein Programm für diese Altersklasse noch mehr und vor allem deutlich besser anpassen- oder nicht mehr für Kinder in diesem Alter auftreten. So wie ich Anfragen für jüngere Kinder grundsätzlich ablehne, muss ich diesbezüglich nach oben vielleicht auch deutlicher den Rahmen für mich stecken.
Es gibt ja Kollegen meiner Zunft, die mögen diese Altersgruppe ab 10 Jahren und trete gerne z.B. vor Konfirmanden oder Teenagern auf. Ich gehöre nicht dazu.
Zugegebenermaßen bin ich ja auch aus diesem Grund Grundschullehrer geworden- weil mir diese Altersklasse zwischen 6 und 9 deutlich besser liegt…!
Naja. Stoff zum Überdenken. 🤔
Jetzt ist aber erstmal Urlaub angesagt! 🏖️
Durchpusten, lesen, Seele baumeln lassen, nichts tun. Kann ich auch. Manchmal…!

- »Schmittini«

- 21. Juli 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 31. Juli 2024
Heute durfte ich auf einem Kindergeburtstag in Hochheim auftreten.
Süße Kinder, die mich bereits voller Spannung erwarteten.
Direkt nach der Schule fuhr ich nach Hochheim am Taunus (in der Nähe von Mainz). Weil ich aber noch ein bisschen Zeit hatte, stellte ich mein Auto bei einem Friedhof auf den Parkplatz und erlaubte mir noch ein halbstündiges Mittagsnickerchen.
Das gehört ja bei uns Lehrer standardmäßig sowieso dazu - und hier am Friedhof war es auf jeden Fall ruhig.
Danach fuhr ich zu der Familie, die mich eingeladen hatte.
Ich sollte im Wohnzimmer auftreten- so wie ich das meistens auch mache.
Einziges Manko: Es war wirklich extrem heiß heute, sowohl draußen als auch in der Wohnung!🔥
Und wenn man noch darauf angewiesen ist, dass der Hemdärmel lang ist, weil das sonst beim Schärrar auf dem (künstlichen) Arm nicht passen würde, macht es die Sache natürlich nicht einfacher.
Aber ich hab mich durchgekämpft - zwar war ich hinterher klatschnass durchgeschwitzt, aber alle waren glücklich!
Und das ist ja die Hauptsache!
Ein schöner Auftritt, der viel Spaß gemacht hat!
Hier noch die 5-Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Bewertung über EVENTPEPPERS:
„Nicht nur ein Zauberer, sondern auch Entertainer, Puppenspieler und Schauspieler. Die Kinder waren gleichermaßen fasziniert und sind vor Lachen fast vom Sofa gefallen. Besser geht es nicht.“
Planung/Abstimmung: 5 von 5 Sternen
Künstlerische Qualität: 5 von 5 Sternen
Performance/Auftritt: 5 von 5 Sternen
Anklang beim Publikum: 5 von 5 Sternen
Weiterempfehlung: Ja
- »Schmittini«

- 6. Juli 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Aug. 2024
Kleiner familiärer Zauberzwischenstopp, der eigentlich anders geplant war, aber so auch ganz cool lief...!
Vor zwei Wochen war ich hier bei meinem Schwager und seiner Familie, um mit meinem anderen künstlerischen Standbein superzwei ein Gartenkonzert zu geben.
Zwei Wochen später war geplant, dass ich mit kompletter Familie erneut anreise, um für meine kleine Nichte eine Zaubershow zu ihrer Kindergeburtstagsfeier zu präsentieren.
Hier in Niedersachsen haben nämlich bereits die Ferien begonnen, aber genau das war auch der Grund, warum die Geburtstagsfeier in geplanter Form in Wasser fallen musste: Alle geladenen Kinder waren bereits im Urlaub und konnten nicht kommen. Und so war die Frage, was passiert jetzt?
Unser Besuch war sowieso geplant und daher habe ich kurzerhand eine kleine Familienshow gemacht, also wirklich nur für meine Familie. Das Ganze war ein bisschen weniger durchdacht und programmatisch konzeptioniert, sondern eher aus dem Bauch raus (der ja bedauerlichweise hin den letzten Jahren wieder ein bisschen umfangreicher geworden ist).
Also habe ich ein paar Sachen eingepackt und - wie man in Fachkreisen sagt- mehr "improptu" ein paar Kunststücke gezeigt. Gezwungenermaßen musste ich so natürlich ein bisschen in meinem "Zauberkoffer" kramen und auch ein paar ältere Nummern ausgraben.
Aber das hat allen Beteiligten und Zuschauern Spaß gemacht und vor allem meine Nichte hat sich besonders darüber gefreut, dass Schärrar natürlich auch mit dabei war und was neues ausprobieren durfte: Ein Seil, das stehengelassen wurde! Aufgrund seiner sozialen Art fand er das zunächst nicht so toll, einfach jemanden stehen zu lassen, aber schließlich hat er sich doch überzeugen lassen...!
Und ich konnte auch mal wieder was anderes ausprobieren, was schon länger in meinen Schränken vor sich hindämmert.
Die schönen Fotos 📸 hat übrigens meine Tochter Fiona Joy gemacht! Danke dafür! 🙏🏻♥️






















































































