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Ein filmischer Ausflug in die Historie Weinheims

Ich bin ja neben meiner Zauberkunst ja auch anderweitig künstlerisch tätig, zum Teil deutlich länger als im Bereich der Täuschungskunst.


So stehe ich mit meinem Freund und Künstlerpartner Jakob Friedrichs als Musik-Comedy-Duo superzwei bereits seit 1987 gemeinsam auf der Bühne und sicherlich liegen die Wurzeln meiner vielfältigen Bühnenerfahrung in den über 1.500 Veranstaltungen und Konzerten, die ich mit superzwei seit nunmehr über 35 Jahren gemacht habe.


Erfahrungen mit Kameras für bewegte Bilder habe ich seit 1994, als Jakob und ich bei der ZDF-Kindercomedy-Sendung "Flopshow" als Darsteller mitwirken durften.


Im Jahr 1997 konnte ich Erfahrungen bei über 60 Live-Sendungen im ZDF sammeln:

Als Hausmeister "Werner Schnitzler" war ich der "Running Gag" in der ZDF-Nachmittagssendung "701-Die Show".

Spannende Zeiten damals.


Insofern ist mir das Spiel mit der Kamera vertraut.


Zwischen den Jahren hatte ich nun Gelegenheit, meine gewonnenen Fähigkeiten mal wieder auszuprobieren.

Mein Freund Uwe Bergmeier, der selbst Zauberkünstler war, mir als damaliger Zauberneuling in den ersten Jahren sehr viel geholfen hat und mit dem ich auch gemeinsam 2 Jahre eine "Kindermitlachzaubershow" auf vielen Bühnen präsentieren durfte, hat im Rahmen seines neuen "Betätigungsfeldes" ein Filmprojekt für die Stadt Weinheim entwickelt.

Es geht hierbei um die Veranschaulichung von historischen Ereignissen und Personen Weinheims, die vielleicht weniger bekannt sind.


So haben wir an zwei Tagen im wunderschönen Schloss Weinheims die Geschichte von Kurfürstin Elisabeth Auguste filmisch nacherzählt.


In dieser besonders eindrücklichen Kulisse haben Schauspieler der Theaterinitiative Ladenburg in historischen Kostümen die Protagonisten gemimt. Ich selbst durfte dabei in die Rolle des Geschichtenerzählers und Moderators schlüpfen.


Nebenbei habe ich Uwe außerdem an den zwei Drehtagen noch mit meinem Licht ausgeholfen.

In Hochgeschwindigkeit hat Uwe dann das Material gesichtet und geschnitten.

Herausgekommen ist ein kurzweiliger, knapp 12-minütiger Film über das Liebesleben der Kurfürstin, die einige Zeit in Weinheim gelebt hat und hier ein düsteres Geheimnis hinterlassen hat.

Flankiert wurde das Ganze schließlich mit Presseartikeln im Mannheimer Morgen und den Weinheimer Nachrichten in den ersten Ausgaben des Jahres.

Und hier kann man das lohnenswerte Gesamtergebnis sehen:




Fotos: privat

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