- »Schmittini«

- 23. März 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Apr. 2024
Und weiter geht die lustige Zauberfahrt 2024.
Heute durfte ich nach Traisa im Mühltal. Ein Ort, der mir gut bekannt ist, denn er liegt ganz in der Nähe, wo ich aufgewachsen bin und ich nahezu wöchentlich meine Eltern besuche.
Ich war eingeladen zu einem Kindergeburtstag eines 6-jährigen Jungen, der mich aufgeregt mit seinen - ausschließlich männlichen- kleinen Geburtstagsgästen empfing.
Ich baute mich sogleich im etwas kleiner geschnittenen Wohnzimmer der Familie auf und startete wie üblich mit meiner Anfangssequenz: Ein Lied für das Geburtstagskind und meine lustige Namenswerferei-Party.
Während ich so in Fahrt war und meinen Geburtstagssong trällerte, spazierte plötzlich der große Familienhund herein, schnüffelte an mir herum und legte sich dann vor mir in seinen Korb.🦮
Die Frage der Eltern anschließend: "Soll er raus?"
Ich meinte dazu: "Naja, es wird zeitweise schon ein bisschen lauter bei meiner Show, aber wenn er das gewohnt ist, kann er gerne bleiben."
Also blieb er und schlief tiefenentspannt meine gesamte Show durch. 🐶
Die Kinder waren allesamt rund um die 6 Jahre alt und wie gesagt ausschließlich Jungs. Ich hab da ja so meine Erfahrungen mit einem Publikum, dass ausschließlich aus Jungen besteht.
Meistens führt der erhöhte Testosteron-Gehalt im Raum 💪🏼 zu einer sehr lauten, wilden und teilweise auch schwerer kontrollierbaren Zauberstunde, bei der man häufiger die Zügel doch recht eng ziehen muss. Nichts selten musste ich in solchen Fällen sehr deutliche Ansagen machen und klarstellen, wer der Regent und König 👑 der Situation ist und auch gerne bleiben will.
Heute jedoch war das in keinster Weise nötig. Die Kinder ließen sich wunderbar lenken, keiner tanzte aus der Reihe und wollte das Ruder übernehmen und so fuhren wir gemeinsam glücklich in Richtung Zauberfinale. 🏁
Nette Anekdote heute:
In einem Kunststück erzähle ich, dass ich den Kindern leider das Geheimnis des Zauberkunststücks nicht verraten darf, weil ich sonst Ärger mit dem Zauberministerium bekomme und nicht mehr zaubern darf. Aber ich würde heute mal eine Ausnahme machen, wenn sie mich nicht verraten. Normalerweise erhalte ich hier immer Zustimmung und die Kinder lassen sich bereitwillig auf meine "Verschwörung" ein.
Heute jedoch rief ein Junge: "Nein, erzähle es lieber nicht, weil sonst bekommst du ja Ärger und darfst ja nicht mehr zaubern!" Ein andere Junge rief: "Ich verspreche dir, ich vergesse es auch ganz schnell wieder!"
Ich konnte sie dann überzeugen, dass es ja niemand rauskriegt, wenn das alles unter uns bleibt!
Was für ein Spaß!
Hier noch die 5-Sterne-Kundenbewertung:
„Der zauberhafte Schmittini ist auf dem 6. Geburtstag unseres Sohnes aufgetreten. Er und seine Freunde saßen mit großen Augen da und waren total begeistert von der Show. Es war für uns alle ein zauberhafter Nachmittag.10 von 10 Punkten!“
Planung/Abstimmung: 5 von 5 Sternen
Künstlerische Qualität: 5 von 5 Sternen
Performance/Auftritt: 5 von 5 Sternen
Anklang beim Publikum: 5 von 5 Sternen
Weiterempfehlung: Ja
- »Schmittini«

- 2. März 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. März 2024
Heute durfte ich nach Zwingenberg, um bei einem 70. Geburtstag eine Zaubervorstellung zu geben.
Doch nach dem heutigen Bundesligaspieltag war meine Gefühlslage etwas durchwachsen:
Der längst überfällige Sieg der Frankfurter Eintracht konnte mich nicht ganz darüber hinweg trösten, dass die Lilien heute unfassbar dilettantisch 0-6 auf die Mütze bekommen haben (und damit ihre Ligatauglichkeit in Frage gestellt wurde).
Das hat zwar rein gar nichts mit meiner Zaubershow zu tun, legt aber gewisse Parameter in meine emotionale Grundvoraussetzung.
Vielleicht war das auch der Grund, dass ich heute zum einen ein wichtiges technisches Gerät zuhause vergessen habe, zum anderen ich auch die Stimmung des Publikums nicht ganz so hochkochen konnte, wie es mir sonst gelingt und ich es gewohnt bin.
Die Feier fand in einem der zahlreichen kleinen Restaurants in der wunderschönen, verwinkelten Altstadt von Zwingenberg statt. Die Gäste der Festgesellschaft saßen in dem sehr gemütlichen, aber etwas beengten Raum, in welchem es eigentlich aufgrund der Tischkonstellation nicht wirklich Platz für mich gab.
Ich brauche grundsätzlich nicht viel, aber ein bisschen Auftrittsfläche ist schon von Nöten.
Das kommuniziere ich auch immer bei jedem Kundengespräch im Vorfeld deutlich und klar.
Und die Zuschauer sollten/dürfen nicht hinter mir und möglichst auch nicht zu sehr seitlich von mir sitzen aus nachvollziehbaren Gründen. Das war heute aufgrund der Enge des Raumes leider nur sehr bedingt möglich einzuhalten.
Wir mussten so nach dem Hauptgang zwei Tische entfernen, damit eine kleine Fläche für meinen Auftritt frei wurde und ich mein Equipment aufbauen konnte. Außerdem hatte ich wie oben erwähnt blöderweise meinen Streambot zuhause vergessen, ein kleiner Bluetooth-Empfänger, mit dem ich meine Sounds auf meine Lautsprecher-Box schicke, über die auch mein Headset läuft. Dankenswerterweise konnte ich mir im Restaurant von der Bedienung spontan eine kleine SONOS-Box ausleihen, die ausreichend laut genug war, um zumindest meine Soundeinspielungen abspielen zu können.
Auf meine Box und mein Headset verzichtete ich notgedrungen aufgrund des geringen Platzes deswegen auch.
So startete ich mit meiner Show nach dem Hauptgang.
Das Publikum hatte dennoch viel Spaß mit mir und ich mit ihnen.
Trotzdem kam es mir heute so vor, als ob es nicht ganz so flüssig und rund lief, wie ich es gewohnt bin.
Wie immer bei solchen Veranstaltungen beende ich meine Vorführung dann aber mit meiner Version vom "Puzzle des Lebens", 🧩was auch heute wieder zu viel emotionaler Reaktion führte und nach meinem Auftritt zu der ein oder anderen netten Bemerkung.
Hier noch die 5-Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Bewertung des Kunden über das Künstlerportal eventpeppers:
"Wir haben den zauberhaften Schmittini zum 70. Geburtstag meines Vaters engagiert. Es war ein toller, überraschender und "zauberhafter" Auftritt. Es war eine gelungene Überraschung für groß und klein."
Planung/Abstimmung:
Künstlerische Qualität:
Performance/Auftritt:
Anklang beim Publikum:
Weiterempfehlung:






- »Schmittini«

- 1. Dez. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Dez. 2023
Nachdem ich heute Vormittag als Überraschung für die Schüler einer Weinheimer Grundschule auftreten durfte, war ich heute Abend erneut in Sachen "Überraschung" unterwegs:
Eine Firma aus Groß-Umstadt (bei Darmstadt) hatte mich eingeladen, um ihrer Weihnachtsfeier eine magische Prise zu verleihen. Das Ganze fand in einem portugiesischen Club statt, allerdings waren die wenigsten von ihnen Portugiesen...!
Wie erwähnt war ich als eine Überraschung geplant, demnach vollzog sich mein Aufbau hinter dem Vorhang ganz geheimnisvoll und ich blieb bis zum Moment des Auftritts tatsächlich auch komplett unerkannt.
Das hab ich so auch noch nicht gemacht und es war ein bisschen spannend, weil ich zum einen meine Technik nicht wirklich testen konnte und zum anderen das Publikum genauso wenig vorher sehen konnte wie sie mich.
Die Sache mit der Technik hatte ich soweit im Griff und konnte ich aufgrund meiner Erfahrung riskieren.
Beim anderen Punkt war ich mir hingegen nicht ganz so sicher, weil ich mich schon ganz gerne auf das Publikum einstellen will und dafür immer ganz gerne "Atmosphäre schnuppern" möchte.
Aber es hat tatsächlich auch ohne das geklappt.
Die Festgesellschaft bestand aus einer fröhlichen Schar von ca. 50 Personen, die dankenswerter Weise für meine Vorstellung nicht an den Tischen sitzen blieben, sondern mit ihren Stühlen direkt vor die Bühne kamen.
Der Saal war nämlich für die Menge eigentlich viel zu groß und auch die Bühne, auf der ich zwangsweise stehen musste, schien mir für die Publikumsgröße eigentlich komplett überflüssig und ebenso viel zu hoch. So was schafft immer ein bisschen Distanz.
Hätte ich die Wahl gehabt, wäre ich lieber ebenerdig aufgetreten- aber dann hätte ich natürlich nicht heimlich aufbauen können.
Der Stimmung tat das aber glücklicherweise keinen Abbruch, denn die Mitarbeiter dieser Firma waren alle gut gelaunt- wie das ja meistens bei solchen Firmenfeiern ist. So hatte ich nach meinem Warmup-Start am Anfang relativ schnell die Leute auf meiner Seite und das Gefühl, bereits erste Sympathien aufgebaut zu haben.
Ich baue ja auch immer gerade am Anfang bewusst Kunststücke ein, die weniger beeindruckend sind aufgrund des magischen Effektes, sondern vor allem für gute Stimmung und als "emotionale Kicker" dienen sollen. Das hat auch heute wieder wunderbar geklappt.
Ich sollte bewusst auch den Chef und seine Frau in meine Vorstellung einbinden, was ich auch gerne gemacht habe und sich als hilfreicher Stimmungsbooster erwies.
So hatten wir eine wunderbare Zeit zusammen.
Natürlich durfte auch heute mein Puzzle zum Abschluss nicht fehlen, was erneut emotionale und warmherzige Reaktionen danach ausgelöst hat.
Morgen habe ich nun noch einen weiteren Auftritt, sodass ich wieder mal einen Zaubermarathon mit 4 Vorstellungen in 3 Tagen hinter mir habe!



























































