- »Schmittini«

- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Heute durfte ich mal wieder in Schriesheim, meiner alten Heimat, auftreten.
Dort habe ich von 1991 bis 1999 gewohnt.
Ich war eingeladen, um als Überraschungsgast bei einem 80. Geburtstag aufzutreten.
Das 80. jährige Geburtstagskind sowie die Festgäste wussten nichts von mir.
Als ich das schöne Hotel "Scheid" betrat und mein Equipment reintrug, erntete ich wie so oft bei solchen Gelegenheiten verwunderte Blicke. Ich liebe diese Situation der Irritation und die spannende Erwartungshaltung der Anwesenden.
Mit leichter Verzögerung- auch üblich bei solchen Auftritts-Gelegenheiten- legte ich schließlich los.
Meine Anfangssequenz ist so konzipiert, dass schon gleich zum Start möglichst eine gute Stimmung entstehen soll. Das hat auch heute wieder wunderbar funktioniert und schon nach wenigen Sekunden sprang der Funke zum Publikum über. 🚀
Direkt vor mir am Tisch saßen zudem eine Menge ehemaliger Lehrer, so hatte ich als jemand, der selbst als Grundschullehrer unterwegs ist, zusätzlich noch einen wunderbaren Anknüpfungspunkt, um ein paar spontane Sprüche zu landen.😁
Auch wenn ich bei ein paar Nummern heute mit mir nicht ganz so zufrieden war, weil ich beim Vortrag nicht ganz so "smooth" vorgetragen habe wie sonst und ein paar kleine sprachliche Hopser drinhatte, war es ein toller Auftritt mit sehr glücklichen Gastgebern. Augenscheinlich war die Überraschung mit mir als Showact rundherum aufgegangen und auch das Geburtstagskind hat sich über meine Vorstellung sehr gefreut.
Wie immer in einem solchen Rahmen bildete meine Version des "Puzzles des Lebens" 🧩 meine Abschlussnummer mit sehr viel Emotion und bewegten Rückmeldungen.
Morgen bin ich wieder mal in meinem "Weinheimer Wohnzimmer" und darf schon wieder im Modernen 🍿 Theater, dem Weinheimer Kino, auftreten. darauf freue ich mich sehr, denn erneut ist meine Veranstaltung wieder mal ausverkauft!


- »Schmittini«

- 15. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Nach meinem gestrigen Doppeleinsatz in Birkenau und Darmstadt war ich heute erneut unterwegs. Diesmal nach Butzbach, das liegt zwischen Frankfurt und Gießen.
Hier durfte ich heute die Festgesellschaft eines 80.jährigen Geburtstagskindes verzaubern.
Auch heute habe ich mein Programm ähnlich dem gestrigen präsentiert. Gerade mein neues Werk mit dem Zauberwürfel wollte ich gleich wieder heute zeigen, um Routine für die Routine zu bekommen.
Nichts ist besser, als wenn man ein neu konzipiertes Kunststück gleich mehrmals hintereinander aufführen kann.
So lassen sich schon gleich die Kinderkrankheiten und Schwachstellen verorten. Man kann auf diese Weise früh Überlegungen anstellen, wie sich diese zukünftig vermeiden lassen und sich das Kunststück verbessern lässt- sei es in der Handhabung der Trickhandlung oder im Vortrag selbst.
Denn letztlich lassen sich Stärke und Wirkung einer neuen Routine erst im Live-Betrieb wirklich feststellen. Auch wenn ich jedes Kunststück für mich skripte und gut überlegt ausformuliere, erst in der richtigen Vorführsituation zeigt sich dann, wie tauglich ein Kunststück ist und ob sich meine Annahmen am grünen Tisch in der Realität dann auch als richtig bestätigen.
Ich habe auch gelernt, dass man jeder neuen Routine ein bisschen Zeit gegen muss, damit man fachkundig und erfahrungsreich entscheiden kann, ob sich die Nummer einen regulären und sicheren Platz in meinem Zauberkoffer verdient hat.
Leider haben sich einige Gäste der 80-jährigen Damen kurzfristig für die Feier abgemeldet. „In dem Alter kommt das halt öfter vor!“, meinte sie zu mir kurz nach meiner Ankunft.
Schade, denn die Räumlichkeiten waren ganz nett, nur für die nun etwas überschaubare Menge überdimensioniert…! So war ich tatsächlich ein bisschen verwundert, als ich den Raum betrat.
Ich habe noch kurzerhand überlegt, ob ich mit einem reduzierteren Aufwand mein Programm präsentieren soll, habe dann gedacht: „Jetzt erst recht!“ - und meinen Vorhang sowie meine Akku-Scheinwerfer kurzerhand dennoch aufgebaut.
Und schlussendlich war das die richtige Entscheidung, denn so haben die Gäste, die da waren, mein komplett vorbereitetes Programm genießen dürfen. Und das taten sie auch!
Wir hatten eine sehr unterhaltsame, kurzweilige gemeinsame Stunde.
Und meine neue Routine hat wieder toll geklappt, auch wenn ich in meiner musikalischen Einspielung dafür noch mal nacharbeiten will.












































