- »Schmittini«

- 16. Jan. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Jan. 2022
Viele wissen, dass meine „Bühnenwurzeln“ eigentlich nicht ursprünglich in der Zauberkunst, sondern in der Musik begründet sind.
In diesem Jahr bin ich mit meinem Freund und Bühnenpartner Jakob „Jay“ Friedrichs seit 35 Jahren als Musik-Comedy-Duo superzwei unterwegs. Weit über 1.500 Konzerte und Veranstaltungen haben mich zu dem werden lassen, der ich heute bin- auch auf der Bühne!
Und so wie ich 2013 als weiteres künstlerisches Standbein die Kunst der Täuschung und Zauberei für mich entdeckt habe, so hat Jay im Jahr 2014 eine seiner Stärken ebenfalls zu einer echten Profession werden lassen:
Gemeinsam mit Gofi Müller veröffentlicht er den Podcast „Hossa-Talk“, der sich mit Frage beschäftigt, wie “sich Christsein in einer komplexen, widersprüchlichen und manchmal chaotischen Welt leben lässt“.
Dabei labern sich die beiden um Kopf und Kragen und haben es mittlerweile zu einer beachtlichen Hörerquote gebracht.
Tausende lauschen den tiefsinnigen und teils sehr schnoddrigen Ausführungen ihrer Gedanken, die sie zweiwöchentlich lostreten.
Ich bin aufgrund der freundschaftlichen Nähe natürlich Hörer und treuer Nachfolger der ersten Stunde.
Doch obwohl Jay und Gofi seit jeher immer wieder zahlreiche und illustre Gesprächsgäste eingeladen haben in den letzten 8 Jahren, viele davon Freunde und gut bekannte Musikerkollegen- ICH war nie dabei…!
Aber jetzt, in der ersten Podcastfolge des Jahres, welches erstaunlich viele Zweier trägt (2022), haben es Jay und Gofi tatsächlich geschafft und mich eingeladen - als Teil von superzwei.
Dabei fungiert vor allem Gofi als Gastgeber, während Jay und ich von unserer musikalischen Reise durch über 3 Dekaden der superzwei-Geschichte erzählen.
Viele Anekdoten aus unserem Bühnenleben, viele Erklärungen auch zu unseren geistlichen Entwicklungen und privaten Veränderungen und zahlreiche Erinnerungen finden sich in dem fast 2-stündigen Gespräch.
Natürlich kommen wir bei dem Gespräch auch auf meine Zauberkunst zu sprechen. Daher taucht es hier auch in meinem Blog auf. Aber eigentlich geht es um unsere Geschichte als Musik-Comedians und uns als Duo superzwei bzw. nimmzwei (wie wir bis 2002 als Duo hießen).
Daher:
Wer mehr zu mir und/oder zu superzwei erfahren möchte, dem sei dieses unterhaltsame Gespräch sehr empfohlen…!
- »Schmittini«

- 4. Jan. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Jan. 2022
Ich bin ja neben meiner Zauberkunst ja auch anderweitig künstlerisch tätig, zum Teil deutlich länger als im Bereich der Täuschungskunst.

So stehe ich mit meinem Freund und Künstlerpartner Jakob Friedrichs als Musik-Comedy-Duo superzwei bereits seit 1987 gemeinsam auf der Bühne und sicherlich liegen die Wurzeln meiner vielfältigen Bühnenerfahrung in den über 1.500 Veranstaltungen und Konzerten, die ich mit superzwei seit nunmehr über 35 Jahren gemacht habe.
Erfahrungen mit Kameras für bewegte Bilder habe ich seit 1994, als Jakob und ich bei der ZDF-Kindercomedy-Sendung "Flopshow" als Darsteller mitwirken durften.

Im Jahr 1997 konnte ich Erfahrungen bei über 60 Live-Sendungen im ZDF sammeln:
Als Hausmeister "Werner Schnitzler" war ich der "Running Gag" in der ZDF-Nachmittagssendung "701-Die Show".
Spannende Zeiten damals.
Insofern ist mir das Spiel mit der Kamera vertraut.
Zwischen den Jahren hatte ich nun Gelegenheit, meine gewonnenen Fähigkeiten mal wieder auszuprobieren.
Mein Freund Uwe Bergmeier, der selbst Zauberkünstler war, mir als damaliger Zauberneuling in den ersten Jahren sehr viel geholfen hat und mit dem ich auch gemeinsam 2 Jahre eine "Kindermitlachzaubershow" auf vielen Bühnen präsentieren durfte, hat im Rahmen seines neuen "Betätigungsfeldes" ein Filmprojekt für die Stadt Weinheim entwickelt.
Es geht hierbei um die Veranschaulichung von historischen Ereignissen und Personen Weinheims, die vielleicht weniger bekannt sind.
So haben wir an zwei Tagen im wunderschönen Schloss Weinheims die Geschichte von Kurfürstin Elisabeth Auguste filmisch nacherzählt.

In dieser besonders eindrücklichen Kulisse haben Schauspieler der Theaterinitiative Ladenburg in historischen Kostümen die Protagonisten gemimt. Ich selbst durfte dabei in die Rolle des Geschichtenerzählers und Moderators schlüpfen.
Nebenbei habe ich Uwe außerdem an den zwei Drehtagen noch mit meinem Licht ausgeholfen.
In Hochgeschwindigkeit hat Uwe dann das Material gesichtet und geschnitten.
Herausgekommen ist ein kurzweiliger, knapp 12-minütiger Film über das Liebesleben der Kurfürstin, die einige Zeit in Weinheim gelebt hat und hier ein düsteres Geheimnis hinterlassen hat.
Flankiert wurde das Ganze schließlich mit Presseartikeln im Mannheimer Morgen und den Weinheimer Nachrichten in den ersten Ausgaben des Jahres.
Und hier kann man das lohnenswerte Gesamtergebnis sehen:
Fotos: privat
- »Schmittini«

- 18. Aug. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Feb. 2022
Und weiter ging es heute in Fürth/Odenwald.
Dort wohnt seit einem Jahr ein Mädchen aus unserem Ort in einer Behinderten-Einrichtung.
Ihren Vater hab ich vor ein paar Jahren hier in Gorxheim beim Volleyball kennengelernt und so kenne ich die Familie. Durch Corona liegt der Einzug des Mädchens jetzt ein Jahr zurück, doch trotz der Verzögerung haben sich die Eltern überlegt, quasi als Einstand im Wohnheim den Bewohnern ein Event mit mir zu schenken.
Eine schöne Idee, finde ich.
Nachdem ich kürzlich erst hier in Weinheim vor und für Behinderte eine Zaubervorstellung geben durfte, wusste ich ungefähr, was mich erwarten würde und konnte mich entsprechend darauf vorbereiten und mein Programm darauf abstimmen.
Als ich die Cafeteria betrat, in der das Ganze stattfinden sollte, saßen bereits ca. 30 Personen- zum Teil in Rollstühlen- schon da und warteten auf mich. Keiner sprach, alles war ruhig und beobachtete meinen schnellen Aufbau meiner Bühne.
Das war schon ein bisschen lustig, direkt vor dem Publikum alles vorzubereiten.
Dank meines sehr schnell aufzubauenden Setups inklusive meines Spider-Vorhangs kann man das bereits als erstes Kunststück betrachten. So hab ich es dann auch verkündet!
Dann startete ich mit meiner Show.
Für behinderte Menschen zu zaubern birgt eine gewisse Herausforderung.
In meiner Programmgestaltung orientiere ich mich am Niveau meiner Vorstellungen für Kinder. Allerdings reagieren die Anwesenden zum großen Teil nicht wie Kinder, sondern eher wie Erwachsene.
Das hat eine gewisse Brisanz und muss man wissen.
Wenn man das weiß und damit umgehen kann, macht es aber richtig Laune!
Zudem spürt man die große Dankbarkeit und Freude der Zuschauer.
Es war ein lustige und interessante Vorstellung und wir hatten miteinander viel Spaß!
Netter Nebeneffekt: Da das eine halböffentliche Veranstaltung war, konnte meine Schwester mit meiner Mutter kurzfristig auch daran teilnehmen! Darüber hab ich mir sehr gefreut!
Hier noch die Kundenbewertung über eventpeppers.com:
"Schmittini war durch und durch "zauberhaft"! Er hat das gemischte Publikum "im Nu" in seinen Bann gezogen und unter Einbeziehung der/des ein oder anderen Freiwilligen für viel Heiterkeit und beste Unterhaltung gesorgt."
Planung/Abstimmung: 5 von 5 Sternen "Nach Email- und telefonischer Abstimmung ist alles so gelaufen wie geplant!"
Künstlerische Qualität: 5 von 5 Sternen "Man kann sicher nicht die Siegfried-und-Roy-Messlatte anlegen. Für "lokale Verhältnisse" war es exzellent!"
Performance/Auftritt: 5 von 5 Sternen "Diverse verblüffende Zauber-Nummern; aufgepeppt durch den frechen ("Bauchredner"-) Vogel und lustige Sprüche."
Anklang beim Publikum: 5 von 5 Sternen "Eine Stunde beste Unterhaltung"
Weiterempfehlung: Ja













































































