- »Schmittini«

- 13. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Nach meinem gestrigen Auftritt in einem Kindergarten für ein Sommerfest war heute schon wieder ein Sommerfest in einem Kindergarten angesetzt.
Diesmal in Bickenbach, 20 Minuten Fahrtzeit, also nicht so weit für mich und ohne die Gefahr, dass ich zu spät kommen würde, weil es näher und bekannteres Terrain für mich war.
Entsprechend war ich heute auch überpünktlich da, sehr zur Verwunderung der Erzieherinnen.
Ich will mir ja nicht nachsagen lassen, ich wäre nicht lernfähig…😉.
Es war ein ähnlich großes Fest wie gestern, auf dem gesamten Gelände wuselte und gluckste es vor Kindern.
Für das Sommerfest wurde sogar extra die Straße vor dem Kindergarten Sonnenland gesperrt!
Und auf dieser war ein kleine Bühne (für mich!) aufgebaut samt Pavillon, damit ich nicht in der prallen Sonne stehen musste, ich außerdem eine leicht erhöhte Auftrittsfläche hatte für die Sichtbarkeit der zu erwarteten Zuschauer und ich konnte außerdem noch am Pavillon meinen Vorhang fixieren.
Wie gestern war auch heute der Wind 💨 nicht unbedingt mein Freund, aber auch heute war der Vorhang für mein künstlerisches Auge und Empfinden definitiv notwendig. Sonst hätte man hinter mir die komplette Straße noch gesehen, das wäre nicht so schön gewesen. So konnte ich den Fokus auf mich und meine kleine Bühne lenken.
Den Vorhang am Pavillon zu fixieren hat wie schon sehr oft vorher gut funktioniert, auch der Schatten war perfekt für mich- allerdings nur für mich und weniger für meine großen und kleinen Zuschauer.
Diese mussten nämlich unglücklicherweise genau Richtung Sonne 🧢schauen, um mir zuzusehen und zudem wurden sie auch noch während meines Auftritts von der Sonne knusprig gebraten…!
Insofern war der Name des Kindergartens heute auch das Programm!☀️🧴
Auch dass viele Kinder -zwar mit Decken- auf dem Asphalt-Boden der Straße sitzen mussten, weil es nur wenige Bänke gab, fand ich wirklich nicht optimal und versuche ich immer soweit es mir möglich ist zu vermeiden. 🚧
Wie üblich habe ich diese Dinge zwar im Vorfeld und unmittelbar vorher angesprochen, aber in der Umsetzung wird dann nicht immer daran gedacht- oder man kann an den Umständen dann so spät nichts mehr ändern.
Das tat mir dann zwar wirklich leid, aber da mussten wir durch- also, vor allem meine Zuschauer. 😳
Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, im Gegenteil. 🚀
Ich liebe diese Auftrittsgelegenheiten und feiere diese Art von Vorstellungen immer wieder in höchstem Maße:
Viele aufgeregte und fröhlich lachende Kinder vor mir, ebenso viele grinsende Erwachsene dahinter, alle haben Spaß und können sich an den für sie eingestreuten und gut platzierten Sprüchen & Witzen erfreuen.
Das macht unfassbar viel Spaß und eine größere Zuschauermenge steckt sich natürlich auch gegenseitig mit der Fröhlichkeit selbst an!
Bei so einer Menge an Zuschauern sind natürlich auch immer wieder mit dabei:
Kids, die sich lautstark ins Rampenlicht stellen und nach vorne schieben, immer drankommen wollen, alles kommentieren oder sich vor Begeisterung und Mitmach-Aktivität kaum zurückhalten können.
Da muss dann (leider) der pädagogische Onkel in mir einschreiten, ein bisschen zurückrudern und manche Kinder zum Hinsetzen auffordern - oft mehrmals oder immer wieder („Damit die Kinder hinter dir auch etwas sehen können…!“).
Auf der Suche nach einem Kind, das mir assistieren darf bei einem Kunststück, lautet mein Klassiker-Spruch recht früh in meinem Programm dann immer:
„Kinder, die »ICH« rufen, nehme ich nie dran. Du meldest dich so prima und still, du darfst mir mal helfen!“
Das wirkt meistens ziemlich gut und nachhaltig.
Heute jedoch war es so, dass mein „Ersthelfer“ nach dem ersten gemeinsamen Kunststück mit ihm wohl dachte, er gehört jetzt automatisch zum Showinventar dazu und darf jetzt bei allen weiteren Routinen ebenso helfen.
Deswegen kam er auch ständig wieder nach vorne gelaufen oder wollte „auch noch kurz was sagen“.
Das war sehr amüsant, musste dann aber auch irgendwann von mir ein bisschen eingebremst werden.
Insgesamt war das heute aber eine rundherum tolle Stunde, die ganz offensichtlich allen Anwesenden riesig viel Spaß gemacht hat.
Und ich bin ja sowieso immer glücklich, wenn ich zaubernd auftreten darf und dabei so viele Menschen glücklich machen kann!
Was für ein Vorrecht, dass ich das tun darf!



- »Schmittini«

- 12. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Juni
Heute durfte ich in einem Kindergarten in der Nähe von Alzey auftreten.
Während des großen Sommerfest des Kindergartens wurde ich als Highlight erwartet.
Blöderweise habe ich als Veranstaltungsadresse in mein Navi die Rechnungsadresse eingeben und kam dadurch später als geplant, sodass das Warten auf mich ein bisschen erweitert wurde.
Ich traf quasi zu dem Zeitpunkt ein, als ich eigentlich auftreten sollte...! Das war aber glücklicherweise kein Problem.
Wie immer war ich auch heute sehr dankbar dafür, dass mein Equipment so konstruiert und strukturiert ist, dass ich wirklich schnell auftrittsbereit bin.
Meine Auftrittsfläche war direkt vor einer großen Fensterfront mit einer kleinen gepflasterten Fläche davor.
Allerdings war es auch hier sehr windig. Meinen Vorhang habe ich trotzdem aufgestellt, mit Spanngurten an Tür und Boxenstativen gesichert und mit Wäscheklammern ein bisschen versucht, das Verwehen des Vorhangs zu minimieren. Aber durch den Wind war das heute eher suboptimal. Ich fand aber, das musste schon sein, denn eine große Glasfront direkt hinter mir finde ich noch weniger smart. Außerdem hatte ich keine Zeit mehr, um in Ruhe eine andere Fläche zum Auftreten zu erkunden, insofern musst das heute so laufen.
Die Kinder (und Erwachsenen) standen sofort schon während meines Aufbaus erwartungsvoll vor mir und so beeilte ich mich mit meinem Aufbau noch ein bisschen mehr.
Aufgrund des Windes musste ich eine Nummer jedoch austauschen, denn wenn Seidentücher und Regenschirm durch die Luft fliegen, ist das auch nicht im Sinne des Zauberkünstlers.
Ich hatte aber adäquate Reserve-Kunststücke im Koffer, sodass auch das kein Problem war.
Nach wenigen Minuten konnte ich starten und wir hatten wirklich sehr viel Spaß.
Ich liebe das ja, wenn ich eine größere Kinderschar vor mir habe, die meinen Quatschereien erwartungsvoll folgt und dahinter die große Menge der Erwachsenen steht, die sich mindestens genauso viel amüsieren- über mich und/oder über die große Freude der Kids.
So war es heute ein schöner Auftritt, wenn auch mit ein bisschen Wind und Verzögerungsstart...!
Hier noch die 5-Sterne-⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Kundenbewertung meines Auftritts über EVENTPEPPERS:
"Im Rahmen unseres Sommerfestes am 12.06.2026 durften wir die Zaubershow von Schmittini in unserer Kita St. Bartholomäus in Erbes-Büdesheim erleben.
Die Vorstellung war ein voller Erfolg und begeisterte Kinder, Eltern sowie das gesamte Kita-Team gleichermaßen. Mit viel Charme, Humor und pädagogischem Feingefühl gelang es Schmittini, die Kinder von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zu ziehen. Die jungen Zuschauer wurden aktiv in die Show eingebunden und hatten sichtlich Freude daran, selbst Teil der magischen Darbietung zu sein.
Auch die Eltern zeigten sich beeindruckt von der abwechslungsreichen und professionellen Gestaltung der Vorstellung. Die gelungene Mischung aus Zauberei, Unterhaltung und kindgerechter Interaktion sorgte für viele staunende Gesichter und herzhaftes Lachen.
Wir bedanken uns herzlich bei Schmittini für diesen unvergesslichen Beitrag zu unserem Sommerfest. Die durchweg positiven Rückmeldungen von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden sprechen für sich. Wir können Schmittini uneingeschränkt weiterempfehlen und würden uns freuen, ihn bei einer zukünftigen Veranstaltung erneut begrüßen zu dürfen. Herzliche Grüße Ingrid Kopera-Hübler, Leitung"
Planung/Abstimmung: 5,0 von 5 Sternen
Künstlerische Qualität: 5,0 von 5 Sternen
Performance/Auftritt: 5,0 von 5 Sternen
Anklang beim Publikum: 5,0 von 5 Sternen
Weiterempfehlung: Ja

- »Schmittini«

- 25. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Und weiter ging es heute in der Faschingswoche zum nächsten Auftritt nach Birkenau.
Auch dieser Aufritt war ein Wiederholungsengagement vom letzten Jahr, in welchem ich bereits hier aufgetreten bin.
Sowas finde ich ja immer super, denn das zeigt mir, dass ich soviel offensichtlich nicht falsch gemacht haben kann.
Denn wer lädt schon jemanden ein, den er einmal erlebt hat und nicht so dolle findet?
Der Kindergarten gehört zur evangelischen Kirchengemeinde hier in Birkenau, die direkt neben dem Kindergarten ihr Gemeindehaus hat.
Lustigerweise war ich letztes Jahr innerhalb kürzester Zeit zweimal hier, um eine Zaubervorstellung zu zeigen. Denn nach meiner Vorstellung für den Kindergarten war ich wenige Tage danach wieder hier, um für Erwachsene bei einer Geburtstagsfeier zu unterhalten.
Das Gemeindehaus bietet- wie schon letztes Jahr berichtet- ziemlich tolle Möglichkeiten:
Im Aufführungsbereich wurde rundherum schwarzer Molton an Schienen gehängt und installiert, die man einfach wie einen Vorhang zuziehen kann. So sind keine störenden Fenster oder blanke Wände hinter meinem mobilen Vorhang, sondern eben schöner schwarzer Bühnenstoff.
Zudem hängen an der Decke ein paar PAR 56-Bühnenlampen, sodass ich mir um die Bühnebeleuchtung keine Gedanken machen musste. Und da ich hier ja schon mehrmals aufgetreten bin, weiß ich auch, wo die Leiter dafür steht, um die Lampen anzuschalten und auch sonst habe ich mich fast wie Zuhause gefühlt.
Auch heute war die Vorfreude der Kinder und Erzieherinnen und Erzieher deutlich zu spüren. Man berichtete mir, dass mein ständig pupsender gefiederter Begleiter schon sehnsüchtig erwartet wurde.
Dieser durfte natürlich auch wieder auftreten und er wurde entsprechend gefeiert.
Witzig war auch heute, dass die Zauberassistentin, die sich mein Schärrar ausgesucht hatte, konstant am Tanzen war- denn sie wollte später gerne eine Ballerina 🩰 werden. So waren ihre magischen Bewegungen eher Tanzeinlagen- aber mindestens so unterhaltsam wie magisch.
Auch sonst habe ich mein verändertes Programm präsentiert - so wie bei meinen anderen beiden Auftritten am Anfang dieser Woche, um ein bisschen Abwechslung zu haben.
Wenn ich im Folgejahr wieder da auftrete, wo ich das Jahr zuvor war, ist die Erinnerung der Kids doch frischer als angenommen. Kinder lieben natürlich auch Wiederholung und freuen sich darüber, etwas zu sehen, das sie schon kennen.
Allerdings sind die Effekte dann verständlicherweise weniger überraschend. Oder- und das finde ich persönlich wirklich nicht so schön- sie spoilern in ihrer Begeisterung ungewollt das, was kommt. Dadurch verliert die Vorstellung leider ein bisschen ihren magischen Flair und Zauber.
Die Kinder machen das natürlich nicht absichtlich oder gar böswillig, sondern es sprudelt einfach aus ihnen heraus in ihrem Überschwang. Aber für eine Zaubervorstellung, in der man auch verblüffen und überraschen möchte, ist das weniger förderlich.
Wie bei einem Witz, bei dem die Pointe schon verraten wird, bevor man überhaupt die Grundlagen erklärt hat.
Insofern war ich dankbar, dass ich wieder meine anderen Kunststücke zeigen konnte und wie so oft neue Ideen hatte, um diese ein bisschen aufzupeppen und zu verfeinern.















































