- »Schmittini«

- vor 1 Tag
- 3 Min. Lesezeit
Heute durfte ich einen besonderen Auftritt absolvieren.
Normalerweise vermeide ich ja eher weitere Fahrten als Zauberkünstler und beschränke mich mit meinem Aktionsradius eher hier auf meinen Umkreis von 100 bis 150 km.
Ich kenne die große Reiserei ja von meinem anderen künstlerischen Standbein mit superzwei, bei dem wir seit 4 Jahrzehnten viele Kilometer von Hamburg bis in die Schweiz geschrubbt haben und es auch nach wie vor tun. Daher will ich das eigentlich beim Zaubern eher vermeiden.
Aber ich mache natürlich immer mal wieder Ausnahmen bei Veranstaltungen oder Anfragen, die ich besonders finde oder interessant oder bei denen ich aus anderen Gründen ausnahmsweise dann doch ein bisschen Fahrt auf mich nehme.
So auch heute:
Das Haus „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd kenne ich schon sehr lange, hier haben wir zum Teil die Aufnahmen für die „Feiert Jesus! Kids“-CDs gemacht und auch als Band bei mehrere Familienfestivals mitgewirkt haben. Insofern ist mir die Location sehr vertraut und ich kennen Räumlichkeiten, Bedingungen und auch einige Leute dort.
Dort fand am Wochenende nun das SCHÖ! statt, ein großes Familien-Festival mit sehr viel Programm, illustren Gästen, Sprechern und Musikern (unter anderem den O BRO’S, die nach mir am Abend auftraten).
Als die Anfrage an mich kam, ob ich mir vorstellen könnte, am späten Vormittag im großen Saal eine Zaubershow für Familien anzubieten, musste ich daher nicht lange zögern.
Das Publikum bei so einem Event- das war mir klar- unterscheidet sich ein bisschen von dem, was ich in den meisten Fällen vor mir habe: In der Regel sind da dann zu nahezu 100% Familien und Kinder aus dem kirchlichem Umfeld anwesend. Will heißen, und so kenne ich das aus meiner musikalischen Tätigkeit in diesem Bereich, es ist nicht ganz verkehrt, wenn während meiner Show dann auch ein inhaltlicher Bezug zum Thema „Glaube“ und „Gott“ irgendwie auftaucht. Ich habe damit gar kein Problem, im Gegenteil, ich mache das natürlich gerne, weil das ja auch für mich wichtig und relevant ist für mein Leben. Allerdings weiß ich auch, dass in diesen Kreisen nicht unbedingt jeder vorbehaltlos mit „Zauberern“ und „Zauberei“ umgehen kann und damit sogar mancher ein massives Problem hat…!
Für solche Zeitgenossen habe ich extra auf meiner Seite sogar ein paar Erklärungen geschrieben.
So war ich ein bisschen vorgewarnt und vorbereitet, dass es unter Umständen wieder mal zu Diskussionen und erklärenden Gesprächen kommen könnte.
Aber meine Angst war völlig unbegründet, ich konnte heute wirklich in der Gunst meines Publikums baden 🧽🙃.
Ich musste recht früh heute los, um rechzeitig da zu sein, denn direkt vor meinem Auftritt gab es eine morgendliche Bibelarbeit von Johannes Hartl, auch kein ganz unbekannter Sprecher in diesen Kreisen.
Danach war nur 30 Minuten Umbauzeit und da der große Saal im Schönblick eben wirklich etwas größer ist und auch Videotechnik eingesetzt wurde, wollte ich mir den Stress dazwischen nicht geben.
So saß ich bereits um 6.30 Uhr ⏰ im Auto, um die rund 2h Fahrt entspannt anzugehen und noch vor der Bibelarbeit anzukommen, um zumindest den Sound vorher zu checken und mich technisch einzurichten.
Das hat auch alles wunderbar geklappt, die technische Ausstattung auf dem Schönblick ist absolut professionell und auch die Betreuung durch sehr fähige Techniker gewährleistet.
Bevor ich mit meinem Showstart loslegen konnte, leerte sich der Saal zunächst von den vielen Erwachsenen aus der vorherigen Veranstaltung und füllte sich gleichzeitig mit Familien und Kindern. So hatte ich eine stattliche Zahl an Zuschauern unterschiedlichen Alters vor mir.
Meine bewährte Audio-Einspielung für den Start tat ihr bezwecktes Ziel und sorgte gleich zu Beginn für eine super Stimmung.
Auch sonst war es eine tolle Stunde, in der alles rund lief wie gewünscht.
Meine Seilroutine für solche „kirchlichen Events“ bot zudem einen inhaltlichen Link 🔗 für den Rahmen. Auch heute hatte ich wieder sehr lustige Kids auf der Bühne, die mir helfen durften. Ausgerechnet für meine „Ampel-🚦👮🏼♂️Polizei“-Geschichte half mir ein Junge, der sich selbst als Zauberer outete und auch schon mal gezaubert hat. Perfekt!!! 👌 So führte ich ihn als „meinen neuen Kollegen“ ein, der aber zu meinem völligen Unverständnis 😳 komischweise die notwendigen Zauberuntensilien vergessen hatte und gar nicht dabei hatte! Hä? Wie kann man denn nur???
Es war ganz wundervoll auf dieser großen Bühne stehen zu dürfen und Groß und Klein verzaubern 🪄 zu dürfen.
Auf der Heimfahrt erreichte mich überraschenderweise direkt schon eine Anfrage von jemandem, der meinen Auftritt auf dem SCHÖ! unmittelbar vorher gerade erlebt hatte. Das nenne ich mal „aktive Kundengewinnung“…!
- »Schmittini«

- 28. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Juni
Schon gestern hätte ich auch noch einen Auftritt gehabt, dieser wurde jedoch - und da war ich wirklich dankbar - wegen der extremen Hitzewelle im Vorfeld abgesagt. ❤️🔥
Glücklicherweise nicht nur meinetwegen, sondern mein Auftritt hätte in einem Altenheim stattgefunden.
Aber das gesamte Sommerfest dort wurde, wie viele andere Veranstaltungen auch, aus gesundheitlichen Gründen ⛑️ für die älteren Mitbewohner abgesagt ❌ und verschoben auf den Herbst- und da ich an dem geplanten Termin dann meinen Auftritt nachholen darf, bin ich sehr happy darüber. 😁👍🏼
Insofern war ich gespannt, ob es bei der heutigen Geburtstagsfeier eines 70-Jährigen in Erzhausen (zwischen Frankfurt und Darmstadt) vielleicht auch zu einer Absage kommen würde. Denn erfahrungsgemäß sind bei einem solchen Anlass ja auch eher ältere Gäste zugegen. Und auch das Autofahren 🥵 ist selbst mit Klima bei über 30° nicht wirklich geil, vom "Auf der Bühne stehen" bei der Hitze mal ganz zu schweigen 😰.
Der Auftritt am Freitag und die der letzten Woche habe ich schon ein bisschen in den Knochen. Aber nach meinem kleinen Sicherheitsanruf vorher war klar:
Die Party 🥳 wird steigen - und ich auf die 🎩 Zauberbühne! 😳
Gut ausgerüstet mit Handtuch und ausreichend Wasser mache ich mich also auf den Weg.
Auf diesem war es zumindest noch unter 40° Außentemperatur ☀️ und so kam ich einigermaßen gekühlt udn rechtzeitig am Bürgerhaus Erzhausen an, wo die Feier stattfand.
Rund 40 Gäste erwarteten mich in einem leicht abgedunkelten Raum, der mit einigen Ventilatoren ❋ versorgt war und vielleicht auch deswegen erstaunlich weniger aufgeheizt war, als ich befürchtet hatte.
Nach meinem kurzen Aufbau war ich zwar froh über mein Handtuch, aber es war deutlich weniger warm als noch am Freitag im Kindergarten in Sandhausen.
Leicht verzögert konnte ich dann loslegen und ja, die warme Luft spürte ich heute sowohl auf der Bühne als auch davor:
Gerade nach meinem augenzwinkernden Start mit meiner Audio-Ansage erreicht die Atmosphäre fast immer schon hier einen deutlichen ⚡️ Stimmungspegelanstieg..., das war heute eher moderat nett gemeint...!
Aber das Publikum und ich wurden danach dann von Kunststück zu Kunststück immer wärmer 😉 miteinander und so steigerte es sich zu einem ganz wundervollen Auftritt, der natürlich wieder in meiner Version vom "Puzzle 🧩 des Lebens" mündete- mit der dazugehörigen emotionalen Rückmeldung von einigen Zuschauern- wie so oft!
Nach dem Abbau, dem Einladen des Autos und dem Verabschieden vom glücklichen Gastgeber kam sogar noch einer der Gäste hinter mir hergelaufen und meinte:
"Also, ich möchte Ihnen noch sagen: Ich habe mich bisher sehr selten vom Anfang bis zum Ende so gut und toll unterhalten gefühlt! Herzlichen Dank dafür, das war großartig!" ♥️😊
So etwas hört man doch gerne als Künstler nach einer Vorstellung!
Dafür nimmt auch locker das bisschen Hitze 😰 in Kauf- das übrigens dann auf der Heimfahrt tatsächlich noch die 40° geknackt hat...!
Hier hier die 5-Sterne-⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Kundenbewertung über eventpeppers:
"Der Auftritt fand Im Rahmen eines 70. Geburtstags mit ca. 40 Gästen aus allen Altersklassen statt. Trotz der erschwerten Bedingungen - es war draußen an die 40° C und im Saal gut und gerne über 30° - wurden die Zauberkunststücke professionell und unter Einbindung mehrere Gäste vorgetragenen. Die Verblüffung nach jeder gelungenen Illusion war allseits groß, das Publikum folgte der Vorführung gebannt und spendete riesigen Applaus. Die Verwunderung ob der zauberischen /Un-)Möglichkeiten war allseits enorm. Aufgrund der durch die Bank positiven Reaktion der Gäste können wir Schmittini vorbehaltslos weiterempfehlen."
Planung/Abstimmung :5,0 von 5 Sternen
Sehr gelungener und durchdachter Internet-Auftritt. Gespräche im Vorfeld freundlich und zielführend.
Künstlerische Qualität: 5,0 von 5 Sternen
Wir konnten keine Patzer ode Unsicherheiten während der Darbietung vermerken. Alles professionell.
Performance/Auftritt: 5,0 von 5 Sternen
Verblüffend, unterhaltsam, kurzweilig. Die Stunde verging wie im Flug.
Anklang beim Publikum: 5,0 von 5 Sternen
Siehe oben
Weiterempfehlung: Ja











- »Schmittini«

- 13. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Nach meinem gestrigen Auftritt in einem Kindergarten für ein Sommerfest war heute schon wieder ein Sommerfest in einem Kindergarten angesetzt.
Diesmal in Bickenbach, 20 Minuten Fahrtzeit, also nicht so weit für mich und ohne die Gefahr, dass ich zu spät kommen würde, weil es näher und bekannteres Terrain für mich war.
Entsprechend war ich heute auch überpünktlich da, sehr zur Verwunderung der Erzieherinnen.
Ich will mir ja nicht nachsagen lassen, ich wäre nicht lernfähig…😉.
Es war ein ähnlich großes Fest wie gestern, auf dem gesamten Gelände wuselte und gluckste es vor Kindern.
Für das Sommerfest wurde sogar extra die Straße vor dem Kindergarten Sonnenland gesperrt!
Und auf dieser war ein kleine Bühne (für mich!) aufgebaut samt Pavillon, damit ich nicht in der prallen Sonne stehen musste, ich außerdem eine leicht erhöhte Auftrittsfläche hatte für die Sichtbarkeit der zu erwarteten Zuschauer und ich konnte außerdem noch am Pavillon meinen Vorhang fixieren.
Wie gestern war auch heute der Wind 💨 nicht unbedingt mein Freund, aber auch heute war der Vorhang für mein künstlerisches Auge und Empfinden definitiv notwendig. Sonst hätte man hinter mir die komplette Straße noch gesehen, das wäre nicht so schön gewesen. So konnte ich den Fokus auf mich und meine kleine Bühne lenken.
Den Vorhang am Pavillon zu fixieren hat wie schon sehr oft vorher gut funktioniert, auch der Schatten war perfekt für mich- allerdings nur für mich und weniger für meine großen und kleinen Zuschauer.
Diese mussten nämlich unglücklicherweise genau Richtung Sonne 🧢schauen, um mir zuzusehen und zudem wurden sie auch noch während meines Auftritts von der Sonne knusprig gebraten…!
Insofern war der Name des Kindergartens heute auch das Programm!☀️🧴
Auch dass viele Kinder -zwar mit Decken- auf dem Asphalt-Boden der Straße sitzen mussten, weil es nur wenige Bänke gab, fand ich wirklich nicht optimal und versuche ich immer soweit es mir möglich ist zu vermeiden. 🚧
Wie üblich habe ich diese Dinge zwar im Vorfeld und unmittelbar vorher angesprochen, aber in der Umsetzung wird dann nicht immer daran gedacht- oder man kann an den Umständen dann so spät nichts mehr ändern.
Das tat mir dann zwar wirklich leid, aber da mussten wir durch- also, vor allem meine Zuschauer. 😳
Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, im Gegenteil. 🚀
Ich liebe diese Auftrittsgelegenheiten und feiere diese Art von Vorstellungen immer wieder in höchstem Maße:
Viele aufgeregte und fröhlich lachende Kinder vor mir, ebenso viele grinsende Erwachsene dahinter, alle haben Spaß und können sich an den für sie eingestreuten und gut platzierten Sprüchen & Witzen erfreuen.
Das macht unfassbar viel Spaß und eine größere Zuschauermenge steckt sich natürlich auch gegenseitig mit der Fröhlichkeit selbst an!
Bei so einer Menge an Zuschauern sind natürlich auch immer wieder mit dabei:
Kids, die sich lautstark ins Rampenlicht stellen und nach vorne schieben, immer drankommen wollen, alles kommentieren oder sich vor Begeisterung und Mitmach-Aktivität kaum zurückhalten können.
Da muss dann (leider) der pädagogische Onkel in mir einschreiten, ein bisschen zurückrudern und manche Kinder zum Hinsetzen auffordern - oft mehrmals oder immer wieder („Damit die Kinder hinter dir auch etwas sehen können…!“).
Auf der Suche nach einem Kind, das mir assistieren darf bei einem Kunststück, lautet mein Klassiker-Spruch recht früh in meinem Programm dann immer:
„Kinder, die »ICH« rufen, nehme ich nie dran. Du meldest dich so prima und still, du darfst mir mal helfen!“
Das wirkt meistens ziemlich gut und nachhaltig.
Heute jedoch war es so, dass mein „Ersthelfer“ nach dem ersten gemeinsamen Kunststück mit ihm wohl dachte, er gehört jetzt automatisch zum Showinventar dazu und darf jetzt bei allen weiteren Routinen ebenso helfen.
Deswegen kam er auch ständig wieder nach vorne gelaufen oder wollte „auch noch kurz was sagen“.
Das war sehr amüsant, musste dann aber auch irgendwann von mir ein bisschen eingebremst werden.
Insgesamt war das heute aber eine rundherum tolle Stunde, die ganz offensichtlich allen Anwesenden riesig viel Spaß gemacht hat.
Und ich bin ja sowieso immer glücklich, wenn ich zaubernd auftreten darf und dabei so viele Menschen glücklich machen kann!
Was für ein Vorrecht, dass ich das tun darf!


























































































